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Kundenrezensionen: Splatterfilm und Torture Porn: Politische und soziokulturelle Parallelen zu dem Amerika der 70er

mangelhaftmangelhaftmangelhaftmangelhaftmangelhaftmangelhaft | 27.06.2013 11:18 | Thomas Heuer


Dieses Buch lässt den selbstauferlegten Ansatz vermissen.


Wenn man Splatterfilm mit Torture Porn vergleicht, dann wäre eine klare Begriffsdefinition für diese elementaren Sub-Genres des Horrors von größter Wichtigkeit. Dabei wird der Splatterfilm noch durch ein direktes Zitat definiert, wohingegen zum Begriff des Torture Porn nicht einmal der Begriffsursprung geklärt wird. Da diese Bezeichnung aus einem Kommentar zu Hostel im New York Magazin von David Edelmann stammt, wäre es ein Leichtes gewesen, diesen Text einzubinden. Zudem werden primär Georg Seeßlen und Fernand Jung mit ihrem Werk Horror - Grundlagen des populären Films zitiert. Das Buch selbst steht oftmals in der Kritik, zumal es eine Verortung von Horror in einem realen Umfeld nicht zulässt. Ähnlich wie in dem bloß in der Literaturliste aufgeführten The Philosophy of Horror or Paradoxes of the Heart von Noel Carroll wäre auch zu diesem Punkt eine Diskussion des Verständnisansatzes von Horror sinnvoll gewesen. Weder der Standpunkt von Carroll noch der von Pinedo in Recreational Terror definierte Ansatz zu den Grundlagen des Genres finden Erwähnung, trotz der Tatsache, dass beide Werke in der Literaturliste aufgeführt werden. Dieser Punkt ist jedoch nicht der Einzige, an dem das vorliegende Werk Qualität vermissen lässt.

Die komplette Rezension gibt es hier: http://mellowdramatix.de/index.php/wissen/besprechungen/item/561-kritik-%E2%80%9Esplatterfilm-und-torture-porn%E2%80%9C-von-j-lehmann