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Gesellschaft / Kultur


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Produktart: Buch
Verlag: disserta Verlag
Erscheinungsdatum: 10.2017
AuflagenNr.: 1
Seiten: 228
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Franz von Baader zählt zu den großen Mysten des esoterischen Christentums. Doch sein Werk liegt bis heute unter einem Schleier der Amnesie verborgen. Grund dafür ist, dass die Erschließung des spirituellen Erbes Baaders nur auf dem Wege einer Exegese zu haben ist, die sich selbst dem Grundsatz der Eingeweihten aller Zeiten verpflichtet weiß, dass Gleiches nur durch Gleiches erkannt werden kann. Dass die Überlieferungen der Religionen in ihren historischen Verfälschungen zu ihrem wahren Verständnis der Zurückführung auf die Tradition der monotheistischen Ur-Offenbarung bedürfen, ist eine Erkenntnis, die sich an Baaders Geltendmachung des gnostischen Wesens des Christentums paradigmatisch festmachen lässt. Die Zukunft gehört der Theosophie, weil diese die Religionen in das kabbalistische Genom einer monotheistischen Urtradition zurückholt, die mit dem »Denken selbst«, das heißt mit Adam Kadmon, schlichtweg eins ist. So ist die Spekulation, da sie das von den externen Kulten verdrängte Wesen der »Offenbarung selbst« ist, der Schlüssel zu den Mysterien der Religion und wahre Quelle des Friedens für die Völker und Kulturen der Erde.

Leseprobe

Textprobe: These 9: Hiermit wurde aber die freie Evolution der Intelligenz selbst gehemmt und gestört. Die Kanonbildung der im Vernunftsprinzip gründenden Gegen-Offenbarung bildet den geistigen Kern der Moderne. Mit diesem Prozess ist das Schicksal und das Periculum der Speculation für alle folgenden Zeiten besiegelt. Die Philosophie ist in Bezug auf die von ihr als entstellt begriffenen und von ihr in dieser Entstellung internalisierten religiösen Traditionsbestände weltherrschaftsfähige Gegen-Offenbarung, die die Erkenntnis des gnostischen Genoms der ‚Tradition selbst‘ aus dem Denken verbannt und damit die freie Evolution der Intelligenz selbst aufhält. Denn die freie Evolution des ‚Denkens selbst‘ im Menschen verwirklicht sich nur in der Befreiung des ‚Denkens selbst‘ aus dessen Okkultation in das göttliche Licht destheosophischen Ur[selbst]bewusstseins, in dem das gnostische Genom der religiösen Traditionen selbst aufbewahrt liegt. Die befreiende Evolution des ‚Denkens selbst‘ versetzt den Menschen in das Licht seiner uroffenbarungsgeschichtlichen Bestimmung, durch die er am Leben der Gottheit selbst teilhat. Weil es dieselbe absolute Intelligenz ist, welche der endlichen erst nur äusserlich (in jenen primitiven Traditionen) sich manifestiert, und der einzelne Mensch nur, indem er, diese ihm noch gleichsam äusserliche Manifestation als solche anerkennend, sie in sich gleich einer Speise aufnimmt, über kurz oder lang zur Einsicht der Identität des hier ihn äusserlich begründenden Princips mit jenem, welches ihn innerlich zu begründen strebt, kommt, d.h. zum Verständnisse jener Traditionen als Centraldoctrinen oder, wenn man will, zur Ueberzeugung, dass das, was an sich wahr ist, auch für ihn (den einzelnen Menschen) wahr ist. Denn man kann ebenso wenig ohne Speise leben, als von ihr, falls man sie nicht auswirkt. Die freie Evolution der Intelligenz selbst , von der Baader in These 9 spricht, ist die durch die Philosophie im Menschen selbst gehemmte Ur-Erkenntnis des okkulten Wesens des Christentums. Die Intelligenz selbst ist das quintessentiale [Da]-Sein der gottheitlichen Selbstentäußerung im ‚Denken selbst‘, das der Mensch selbst in der Gottesebenbildlichkeit seiner Geistigkeit ist. Und dieses ‚Denken selbst‘ ist seinem Wesen nach Spekulation, spekulative Erkenntnis der gottheitlichen Begründung des Denkens. Und erst dadurch, dass Denken sich im ‚Sichdenken der Gottheit selbst‘. Jetzt erst bekommt die eigenartige Bemerkung Baaders in These 6 ihre tiefere Bedeutung, die besagt, dass der wahren und ursprünglichen Philosophie als einer Liebe zur Weisheit die Anerkennung der objectiven Existenz einer (bereits fertigen) Weisheit zugrunde liegt. Die Weisheit der Gottheit selbst ist in der Tat bereits fertig, denn der Mensch kann an ihr einzig und allein auf dem Weg theosophischer Apophatie teilhaben. Die bereits fertige Weisheit Gottes schließt die demütige Anerkenntnis des Menschen ein, dass er selbst aus eigenem Antrieb und eigenem Vermögen nicht weise werden kann. Das ‚Denken selbst‘ ist die spekulative Einsicht in das quintessentiale [Da]-Sein der Wurzel gottheitlicher Uroffenbarung im Wesen des vom ‚Fluch des Gesetzes‘ befreiten Denkens. Philosophie in ihrer nicht entstellten, das heißt in ihrer im metahistorischen Sinne ursprünglichen Form ist die ‚Spekulation‘ oder freie Evolution des ‚Denkens selbst‘. ‚Spekulation‘ ist Wiedererinnerung der im Wesen des eigenen Denkens fortwährend geschehenden patriarchalen Uroffenbarung des einen einzigen Gottes, in die der sich Wiedererinnernde selbst versetzt erfährt. In diesem Ereignis wird der Myste sich seiner uroffenbarungsgeschichtlichen Identität bewusst. Dieses Licht offenbart mehr als die Schau des geistigen Lichtes der Gottheit in der palamitischen Theologie der Ostkirche. Im ‚Denken selbst‘ ereignet sich die spekulative Mystenschaft der Kabbala, die in der Geschichte der Uroffenbarung Gottes selbst wurzelt. Wir sehen also, dass ‚Spekulation‘ die Überwindung und nicht die Einheit von Philosophie und Theologie bedeutet. Die spekulative Evolution des ‚Denkens selbst‘ wird nämlich gehemmt durch die Philosophie, die selbst nicht imstande ist, in den entstellten Traditionsbeständen der Religionen das Wahre vom Falschen zu scheiden, und damit der Versuchung erliegt, sich unabhängig von und im Gegensatz zu den religiösen Überlieferungen zu begründen. Die Selbstbegründung der Philosophie findet vom historischen Beginn an außerhalb der in den Religionen selbst wiederherzustellenden ‚Tradition selbst‘ statt. Die Loslösung der auf dem historiographischen Vernunftsprinzip gründenden abendländischen Philosophie von den im Kern unbegriffen gebliebenen Traditionen beruht auf einer Amnesie des palingenetischen Wesens der ‚Tradition selbst‘ in Bezug auf die Religion. Was versteht Baader unter den entstellten Traditionen der Religionen? Die Entstellung der Traditionen ist Teil der sich durch die Philosophie selbst über die Traditionsbestände der Religionen ausbreitenden Amnesie. Die Philosophie ist selbst das Verdrängungsprinzip der von ihr verkannten Tradition(en). Denn ihr selbst obliegt die Aufgabe, sich selbst durch die Apophatik des spekulativen Denkens in der Uroffenbarungsgeschichte der Gottheit selbst aufzuheben, um in sich selbst das Licht der Theosophie zu erfahren. Damit aber ergibt sich ein weiterer Aspekt des die Philosophie beherrschenden Okkultationsprinzips: Welche Rolle kommt hierbei der Theologie zu als einem der Offenbarungstradition zugeordneten und von einer religiösen Körperschaft eingesetzten kanonischen Schein-Wissen von der Offenbarung? Diese hieratische Schein-Wissenschaft von Offenbarung gibt ja gerade vor, dem Menschen Zugang zu Offenbarung verschaffen zu können, die Schlüssel zu den Geheimnissen zu besitzen. Um diesen Mythos aber halbwegs aufrecht zu erhalten, bedarf die Kanonbildung dieses Schein-Wissens von der Offenbarung [und dies keineswegs nur im Christentum]des Denkens, nicht des ‚Denkens selbst‘, sondern des Denkens als Philosophie. Die Theologie als Dienerin eines hieratischen Systems von bereits entstellter Offenbarungstradition bedarf der Philosophie als ihrer Magd(ancilla theologiae). Diese Verknüpfung musste in der Tat das Schicksal und Periculum der Speculation für alle folgenden Zeiten (These 8) entscheiden. Dies ist die Geisteskonstellation, durch die die Manifestationsstufe der Theosophie und mit dieser die spekulative Erkenntnis desgnostischen Genoms der Offenbarungstraditionen verhindert werden soll. […] Diese Form der von ihrem Ur-Wesen abfallenden Philosophie tritt als Gesetz eines sich selbst erleuchtenden Selbstdenkens in den Dienst der Theologie, und dies selbst dann, wenn sie sich dessen gar nicht bewusst ist. Denn sie bildet den Kern der durch die Theologie vollzogenen Okkultation der ‚Offenbarungselbst‘. Offenbarung wird als allein durch die Kanonbildung des Denkens selbsterschließbar begriffen. Und damit wird die von sich selbst abfallende Philosophie zum Paradigma der Moderne von Theologie. So ist die Kanonbildung im Denken der gefallenen Philosophie die Vollendung der in der Theologie selbst genetisch verankerten Offenbarungsunwesens-Erkenntnis, die die Ureigenwesensunerkennbarkeit von ‚Offenbarung selbst ‘unter dem Fluch deskanonischen Denkens ist. Man kann die in der Theologie sich vollziehende Kanonbildung mit den Worten Baaders als sich von aller Tradition lossagend und als den ersten Grund zu einem absoluten Gegensatz oder zu einem Protestiren gegen jene (These 8) betrachten. Das Scheitern der Spekulation nimmt ihren Anfang in der Kanonbildung der Theologie und setzt sich in der zum Gesetz des sich selbst erleuchtenden Selbstdenkens werdenden Philosophie der Moderne fort, die sich als Trägerin einer Gegen-Offenbarung zum ‚Christentum selbst‘ diesem historisch als quintessentialer Kern von Aufklärung zugrunde legt. Nur durch die Lossagung vom Traditionsbestand der ‚Offenbarung selbst‘ kann das Denken selbst quintessentiales [Da]-Sein für sich beanspruchen und sich mit diesem vermessenen Anspruch zugleich die Kompetenz der Selbsterleuchtung zurechnen. Diese Philosophie des Stolzes und der Niedertracht ist zweifelsohne von luziferischer Natur. Sie ist nicht irreligiöse und lügenhafte Philosophie, weil sie die Religion selbst leugnet, sondern weil sie die ‚Tradition selbst‘ an der Freisetzung der okkulten Wahrheit hindert und zugleich durch die ‚Gegen-Offenbarung‘ eines sich selbst erleuchtenden aufklärerischen Denkens ersetzt. Die Theologie ist als Vorstufe der von ihrem spekulativen Denkureigenwesen abfallenden Philosophie zu begreifen. Sie ist das peccatum originale, auf dem alle Hemmung der freien Evolution der Intelligenz selbst fußt. Sie hemmt im Menschen die Verwirklichung jener göttlichen Absicht, die mit der Tradition selbst untrennbar und unveräußerlich verbunden ist. Dies aber impliziert, dass die historische Entstehung religiöser Tradition mit der ‚Offenbarung selbst‘ nichtidentisch ist. Die Entstehung des Traditionsbestandes einer Religion beruft sich auf Offenbarung, die sich jedoch als ‚Offenbarung selbst‘ der historischen und historiographischen Tradierung selbst entzieht. ‚Offenbarung selbst‘ ist zwar notwendige Grundlage von Tradition, bleibt aber für die religiöse Überlieferung selbst unerkennbar. Der religiöse Traditionsbestand basiert also auf der Nicht-Tradierbarkeit der ‚Offenbarung selbst‘ durch ein Denken, das nicht mit der Denkureigenwesens[selbst]erkenntnis des Menschen selbst identisch ist. Dieses jeden religiösen Traditionsbestandbegleitende Paradoxon kann nur durch die freie Evolution der Intelligenz selbst (These 9) aufgelöst werden. Aber worin besteht diese? In der Erweckung der Spekulation durch den Empfang der Intentionalität der Gottheit, die der ‚Tradition selbst‘ zugrunde liegt. Die historische Entstehung der Tradition gründet zwar selbst in Offenbarung, die dem Menschen aber verborgen bleibt, weil sie nur in ihrer äußerlichen Manifestationsform an ihn herantritt, ohne im Menschen selbst Offenbarungswesensgrund zu werden. So meint Tradition die Form entstellter und okkultierter ‚Offenbarung selbst‘, die die Kluft zwischen der ‚Offenbarung selbst‘ und einer kanonbildenden Offenbarungsunwesens-Erkenntnis auftut, die unter dem Fluch des Gesetztes der Theologie steht. Mit dem Sichauftun dieser Kluft aber ist der Mensch gefordert und vor eine Entscheidung gestellt, je nach dem, was er in der äußerlichen Manifestationsform der religiösen Tradition sieht, nämlich entweder den Grund zur Loslösung von aller Tradition oder den durch die äußerliche Form der Tradition sichtbar werdenden gottheitlichen Willen, den es gleich einer Speise aufzunehmen und sich zu assimilieren gilt. Die absolute Intelligenz, die hinter der äußerlichen Form von Tradition steht, strebt danach, sich durch die ‚Offenbarung selbst‘ im inneren Menschen zu begründen, damit der Mensch selbst denkureigenwesensmächtiger Offenbarungsgrund der Gottheit werde. Wir sehen also, dass die freie Evolution der Intelligenz selbst im Menschen das Zusammentreffen des menschlichen mit dem göttlichen Willen im ‚Denken selbst‘ voraussetzt. Das ‚Denken selbst‘ oder das theosophische Urselbst-Bewusstsein wird im Menschen nur geboren, insofern beide Willen sich im geistigen Sein des Menschen selbst treffen und miteinander verbinden. Erst dadurch besteht die Möglichkeit, die äußerliche Manifestation von religiöser Tradition [den Anschein von Tradition]aufzulösen, um den Offenbarungsgrund von ‚Tradition selbst‘ in sich selbst zu verwirklichen, durch den die Gottheit dem Menschen als dessen kabbalistisches Urselbst-Bewusstsein innewohnt. Aus dem Gesagten wird klar, welche Bedeutung eine freie Evolution der Intelligenz selbst im Menschen für diesen selbst haben muss. Die äußere Erscheinungsform von Tradition ist Anschein, der durchschaut und durchdrungen werden muss mit dem innigen Verlangen nach gottheitlicher Speisung. Wenn Baader im Kommentar zu These 9 sagt, dass der Mensch früher oder später zur Erkenntnis der Identität einer ihm nur äußerlichen und einer ihn innerlich begründen wollenden Manifestationsform religiöser Tradition kommt, so bedeutet dies, dass der Mensch bei der Aufnahme der äußerlichen Schein-Tradition den ihn zum Offenbarungsgrundbestimmen wollenden Willen der Gottheit in sich selbst wirksam werden lassen muss. Dieser Akt der inneren Erfahrung des ‚Christentums selbst‘ durch die freie Evolution der Intelligenz selbst im Menschen hebt das Trügerische der religiösen Anscheins-Tradition gänzlich auf. Die Gnosis der Tradition selbsthebt die normative Bestimmbarkeit von Tradition auf, die ja die unerlässliche Voraussetzung jeder theologischen Kanonbildung ist. Tradition muss durch eine Gnosis der ‚Tradition selbst‘ für den Menschen selbst wahrwerden. Denn nur so ist die Erkenntnis der Wahrheit —wie Baader im Kommentar zu These 5 erklärt — allgemein oder katholisch, kosmisch . Tradition muss die freie Evolution der Intelligenz selbst zum theosophischen Urselbst-Bewusstsein des Menschen durchmachen, um zum Begriff ihrer selbst zu gelangen. Deshalb genügt eine rein äußerliche Annahme von Anscheins-Tradition nicht, damit der Mensch das Heil finde. Denn durch die bloße Annahme einer äußerlichen Normativität von Tradition bleibt die der Tradition selbst verborgen zugrunde liegende gottheitliche Intentionalität von ‚Offenbarung selbst‘ unberücksichtigt, unerkannt und unverwirklicht. Die hinter der rein äußerlichen Form religiöser Tradition verborgene [okkulte]Intentionalität der Gottheit allein bildet jenes Prinzip, das den Menschen innerlich zu begründen strebt . Dieses Prinzip beabsichtigt, den Menschen zum Offenbarungsgrund der Tradition selbst um zu gestalten, aus dem wiederum der Prozess der theosophischen Vergesellschaftung hervorgeht, der den Fluch des Gesetzes im Verständnis von Religion selbst aufhebt. Denn man kann ebenso wenig ohne Speise leben, als von ihr, falls man sie nicht auswirkt. Mit diesem Satz macht Baader klar, dass beide, Theologie und Philosophie, auf jeweils eigene Weise das Wesen der Tradition verfehlen und damit eine Gnosis der ‚Tradition selbst‘ in der Religion verhindern. Denn beide sind in den Schicksalszusammenhang eingebunden, durch den das ‚Denken selbst‘ als göttlicher Offenbarungsgrund der Tradition vom Wesen des Menschenausgeklammert wird. Das [Un]-Wesen der Theologie als eines kanonischen Offenbarungsunwesenswissens setzt die bloß äußerliche Annahme von Anscheins-Tradition voraus, durch die das Prinzip der innerlichen Begründung der Tradition in Form einer ‚Gnosis der Tradition selbst‘ erübrigt werden soll. Dies aber heißt, dass der Mensch, der das gottesebenbildliche ‚Denken selbst‘ ist, von dem Verständnis der ‚Tradition selbst‘ abgehalten wird. Dieses Verständnis wird von der Theologie an seiner Verwirklichung im Menschen und durch den Menschen verhindert. Die Theologie wird somit erkannt als Same der von ihrem göttlichen Ursprung abgefallenen Spekulation, die sich in der Loslösung von und in der Selbstüberhebung gegen die ihr verborgene ‚Tradition selbst‘ als Philosophie einer Welt-Revolution des trügerischen [Un]-Wesens von ‚Denken selbst‘ manifestiert. Die sich in den Habitus einer Gegen-Offenbarung verirrt habende Spekulation eines sich selbst erleuchtenden Selbstdenkens nennt Baader in der 10. These eine revolutionäre .

Über den Autor

Jörg Weber wurde 1956 in Erding geboren. Von 1976 bis 1983 studierte er Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er schloss sein Studium mit einer Arbeit über Franz Overbecks Kritik des Christentums ab. Danach promovierte er zum Dr. phil. in Religionswissenschaft mit einer Monographie über dieselbe Thematik. Es folgten Lehraufträge an der Freien Universität und an verschiedenen Bildungseinrichtungen. 1996 nahm Weber in München das Studium der orthodoxen Theologie auf und schloss es 2001 ab. 2013 promovierte er in Finnland mit einer Arbeit über die Mystagogie des Dionysius Areopagita zum Doktor der orthodoxen Theologie. Webers Kritik des philosophisch-theologischen Wissenschaftskanons als einer Historiographie uneigentlichen Offenbarungs-Denkens gründet in seiner Hinwendung zur Theosophie, die ihm das innere Licht spiritueller Texte eröffnete.

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