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Technik

Daniel Lang

Durchlässigkeit von Böden

Übliche Verfahren und deren Überprüfung im Labor

ISBN: 978-3-8366-6627-5

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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 11.2008
AuflagenNr.: 1
Seiten: 292
Abb.: 60
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Der Durchlässigkeitsbeiwert stellt eine sehr wichtige Einflussgröße in vielen Teilgebieten der Bautechnik dar. Deshalb muss man bei der Ermittlung und Berechnung sehr sorgfältig und Gewissenhaft vorgehen. In vielen Fällen reicht eine reine Abschätzung nicht aus um realitätsnahe Berechnungen anstellen zu können. Wie die vorliegende Arbeit zeigt, stehen zur Ermittlung eine Vielzahl von Verfahren zur Verfügung, auf die in der Praxis zurückgegriffen werden kann. Die Problematik liegt, wie in anderen Bereichen auch, an dem damit verbundenem Aufwand, der gleichzeitig erhebliche Kosten darstellt. Um jedoch wirtschaftlich planen und rechen zu können sind diese Investitionskosten unbedingt notwendig.

Leseprobe

2.1 Der Grundwasserleiter Grundwasser ist nach DIN 4049-1 definiert als das unterirdische Wasser, das die Hohlräume der Erdrinde zusammenhängend ausfüllt und dessen Bewegung ausschließlich durch die Schwerkraft bestimmt wird . Die Hohlräume im Untergrund, die Grundwasser enthalten, können unterschiedliche Formen und Größen aufweisen. Die Hohlräume können durch Poren, Schichtfugen, Haarrisse oder Klüfte dargestellt werden. Alle Gesteinsformationen, die geeignet sind Grundwasser bei Zufuhr von Wasser aus dem allgemeinen Wasserkreislauf zu bilden, es einzuspeichern und weiterzuleiten, werden per Definition Grundwasserleiter oder auch Aquifer1 genannt. Die durch einen Grundwasserleiter aufnehmbare und speicherbare Wassermenge ist von dessen Porenraum, Klüften oder Spalten abhängig. Grundwasser selbst wird durch das Versickern von Niederschlagswasser in den Untergrund gebildet. Dabei durchsickert das Wasser die ungesättigte Zone im Untergrund. Als ungesättigte Zone bezeichnet man den Abstand der Grundwasseroberfläche zur Geländeoberkante. Dieser Abstand wird auch als Grundwasserflurabstand bezeichnet. In der ungesättigten Zone, unmittelbar über der Grundwasseroberfläche, bildet sich das Kapillarwasser. Durch die molekulare Anziehungskraft zwischen Wasser und den Gesteinsteilchen entsteht ein Unterdruck, der das Wasser in den Poren festhält. Direkt an den Körnern anhaftendes Wasser wird als Haftwasser bezeichnet. Die so genannte Erdfeuchte entsteht durch das Adsorptionswasser, welches die Bodenteilchen umgibt. Nachfolgende Abbildung zeigt einen Schnitt durch den Übergang von der ungesättigten zur gesättigten Zone des Grundwasserleiters.

Über den Autor

Daniel Lang, Jg. 82, nach einer handwerklichen Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger folgte eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Bautechniker. Die Ausbildung nutzte er gleichzeitig zum Erlangen der Fachhochschulreife. Dies ermöglichte ihm das Bauingenieursstudium mit dem Schwerpunkt im Bereich Geotechnik an der FH Gießen-Friedberg, welches er 2008 als Diplom-Ingenieur (FH) abschloss. Derzeit arbeitet er als Technischer Sachbearbeiter bei der Firma NORD Bohr und Brunnenbau GmbH in Hamburg.

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