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Technik

Sina Carvajal Vargas

Smart Clothes - Textilien mit Elektronik

Was bietet der Markt der Intelligenten Bekleidung?

ISBN: 978-3-8366-7230-6

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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 03.2009
AuflagenNr.: 1
Seiten: 314
Abb.: 221
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Smart Clothes, i-wear, Intelligent Bekleidung, diese Schlagwörter stehen für die Kombination von Bekleidung und Elektronik. Die kreativen Entwicklungen reichen von Snowboardjacken mit eingebautem mp3-player über Unterhemden, die Herzfunktionen überwachen oder eine Fahrradjacke, die den Träger wärmt und automatisch das Fahrrad abschließt, bis hin zu Oberteilen mit eingewebtem Bildschirm. Bereits seit den 80 Jahren beschäftigen sich Elektronik- und Textilindustrie mit der Thematik der so genannten Smart Clothes die durch den technologischen Fortschritt zunehmend realisierbar werden. Dieses Buch zeigt anhand einer Untersuchung die vielen interessanten Entwicklungen, die seit dem entstanden sind und beschreibt in drei Blöcken die Hauptthemen Bedeutung, Status Quo und Anforderungen. Zunächst wird der Begriff Smart Clothes abgegrenzt, denn was heißt in diesem Kontext eigentlich intelligent? Darüber hinaus wird ihre Bedeutung für den Konsumenten, wie auch für die Zukunft der Bekleidungsindustrie dargestellt. In einem umfangreichen Diskurs über den derzeitigen Entwicklungsstand, werden eine Vielfalt marktreifer Produkte, aber auch visionäre Ideen und Forschungsprojekte in Produktkategorien unterteilt vorgestellt. Eine darauf basierende Morphologie stellt die Produktkategorien bestimmten Anwendungsbereichen gegenüber und ermöglicht es Rückschlüsse auf Entwicklungstrends zu ziehen. Um die Einzelkomponenten zur Herstellung der Smart Clothes darzustellen, werden Bausteine, wie leitfähige Textilien, textile Bedienelemente oder textile Sensoren vorgestellt. Im abschließenden Teil werden die Anforderungen an die intelligenten Textilien beschrieben und die gewonnen Erkenntnisse zusammengefasst. Dieses Buch dient somit dem interessierten Leser als eine Art Kompendium der Smart Clothes. Es verschafft ihm einen umfassenden und spannenden Überblick auf den Entwicklungsstand von Produkten und Zutaten, zeigt die verschiedenen Anbieter und forschenden Institutionen auf und bietet Einblicke in zukunftsweisende Entwicklungen.

Leseprobe

Kapitel 5.4.3 Intelligente (Sport-) Schuhe Neben der in der Einleitung bereits erwähnten Sportbekleidung, werden seit Ende 2004 auch intelligente Sportschuhe wie der Verb for Shoe von VectraSense und der adidas_1 angeboten. Allerdings ist diese Idee nicht ganz neu. Bereits 1986 beschäftigten sich Sportbekleidungshersteller wie Adidas und Puma mit Schuhen, in die Mikroprozessoren integriert wurden. Der 125 US$ teure Micropacer von Adidas verfügte über ein LCD Display mit Mikroprozessor auf der Lasche des linken Schuhs. Das Element wurde über ein Kabel mit einem Sensor verbunden, der in der Schuhsohle unter dem großen Zeh saß. Sofern der Läufer sein Körpergewicht und seine Schrittlänge über 2 Tasten eingab, gab der Micropacer Informationen über die Distanz, Zeit, durchschnittliche Geschwindigkeit und den Kalorienverbrauch aus. Der etwas complexere R.S. Computer Shoe von Puma hatte eine wasserdichte Plastikbox mit 2 kleinen Hebeln an der Hacke eines Schuhs befestigt. Die darin befindliche Platine konnte über ein Kabel mit dem Computer (Commodore 64) verbunden werden. Dieser zeigte mittels einer speziellen Software Daten wie Schritte, Distanz und Geschwindigkeit. Der 200 US$ teure Schuh war im Jahre 1986, als die meisten Menschen noch nicht über einen Computer verfügten, eher etwas für Computer- und Technikbegeisterte. Während es den Micropacer bis heute gibt, konnte sich der Puma Computer Shoe nicht durchsetzten. Seit Ende 2004 wurde deutlich, dass Versuche, die Schuhe tatsächlich intelligenter zu gestalten, ihremZiel näher kommen.

Über den Autor

Dipl. Ing. (FH) Sina N. Carvajal Vargas (geb. Dummer) wurde 1980 in Hamburg geboren. Nach einem Studium der Bekleidungstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, sammelte sie in internationalen Textilunternehmen, wie Nike, Puma, Pro Rainer und Tom Tailor Erfahrungen im Bereich der Produktentwicklung und dem Produktmanagement. Parallel zu ihrer Diplomarbeitsphase nahm sie an einem Forschungsprojekt des European Space Incubator der Europäischen Raumfahrtsgesellschaft ESA teil. Dieses befasste sich mit Hitze regulierender Bekleidung, erzeugt durch elektronische Komponenten. In diesem Zeitraum entstand auch diese Studie über Smart Clothes.

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