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Wirtschaftswissenschaften

Florian Kukla

Konzept zur Mitgliederförderung einer Genossenschaftsbank

ISBN: 978-3-95993-044-4

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Produktart: Buch
Verlag: Bachelor + Master Publishing
Erscheinungsdatum: 02.2017
AuflagenNr.: 1
Seiten: 60
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Kreditgenossenschaften befinden sich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Die Mitgliedschaft als begründendes Element der wirtschaftlichen Beziehung zwischen Genossenschaft und Mitglied spielt dabei eine besondere Rolle. Sie beschreibt nicht nur die Teilnahme an einer wirtschaftlichen Zweckgemeinschaft, sondern vermittelt auch deren historisch gewachsene Werte. Vor allem in Kreditgenossenschaften wird die Mitgliedschaft vom Kunden heute oft als reines Produkt wahrgenommen. Ihre eigentliche Bedeutung wird dadurch verkannt. Auch der soziale Anspruch, der hinter dem wirtschaftlichen Aspekt der Mitgliedschaft steckt, wurde durch den wachsenden Wohlstand in der deutschen Bevölkerung im Laufe der Zeit in den Hintergrund gedrängt, scheint aber vor den aktuellen Verwerfungen in Europa - speziell in Griechenland - aktueller denn je zu sein.

Leseprobe

Textprobe: Kapitel 3, Mitgliederförderung: Die Mitgliederförderung stellt nicht nur die oberste Leitmaxime der Kreditgenossenschaften dar, sondern auch deren gesetzliche Pflicht (Ringle, 2010,S. 21). 3.1, Anforderungen und Ableitung einer Mitgliederförderung nach dem Genossenschaftsgesetz: Die Existenzgrundlage einer Genossenschaft basiert ebenso wie deren Ausgestaltungsmöglichkeiten auf dem Genossenschaftsgesetz. Dieses verfassungsähnliche Konstrukt bestimmt den Rahmen einer jeden Genossenschaft und vereint die durch ihre unterschiedlichen Satzungen differenzierten Unternehmungen. Sie stellt dabei als Gesellschaftsform weder eine Personen- noch Kapitalgesellschaft dar. Sie ist als Sonderform eines wirtschaftlichen Vereins(Beuthien et al., 2008,S. 2zit. Nach Ringle & Göler von Ravensburg, 2010)legitimiert. In § 1,1 des Genossenschaftsgesetzes wird das Wesen der Genossenschaft beschrieben. Demnach ist eine eingetragene Genossenschaft eine Gesellschaft, die durch den Zusammenschluss einer nicht geschlossenen Anzahl an Mitgliedern, mindestens jedoch drei (§ 4 GenG), entsteht und deren Zweck es ist, die Wirtschaft und den Erwerb und seit der Novellierung des Genossenschaftsgesetzes im Jahr 2006 auch die kulturellen und sozialen Belange ihrer Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (Bankfachklasse, 2006, S. 3).

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