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Technische Wissenschaften


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Produktart: Buch
Verlag: Bachelor + Master Publishing
Erscheinungsdatum: 05.2015
AuflagenNr.: 1
Seiten: 48
Abb.: 10
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Die vorliegende Arbeit richtet sich an die an industriellen Trennverfahren interessierte Öffentlichkeit mit technischem Verständnis bzw. Grundwissen. Im Speziellen kann sie Mitarbeitern der Beschaffung und des Qualitätsmanagements als Hilfestellung zu einer möglichen Qualitäts- und Kostenoptimierung durch Vergleich der Verfahren dienen. Der interessierte Leser soll einen Einblick in Trennverfahren durch Abtragen und im Speziellen in die Verfahren des Wasserstrahlschneidens erhalten. Durch die Kenntnis der verschiedenen Verfahrensarten sowie über deren Vor- und Nachteile kann beurteilt werden, welche Methode für welchen Einsatz geeignet ist. Zudem wird ein Vergleich von Wasserstrahlschneiden mit alternativen Trennverfahren durchgeführt, um hier ebenfalls einen Einblick über Anwendungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile aus technischer Sicht zu erhalten.

Leseprobe

Textprobe: Kapitel 2, Wasserstrahl-Bearbeitungsverfahren: Wasser unter Druck wird in der industriellen Fertigung für verschiedene Zwecke eingesetzt. Die Wasserstrahl-Technologie ist dort inzwischen nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft auch noch weiter an Bedeutung gewinnen. Eingeteilt nach Größe des Druckes bzw. der Strahlgeschwindigkeit bieten sich unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. 2.1, Reinigung: Das Säubern von Materialien mittels Wasserstrahlen gewinnt immer mehr an Bedeutung, da es eine direkte – und staubfreie – Konkurrenz zum Sandstrahlen darstellt. Es wird mit Drücken zwischen 350 bar und 800 bar gearbeitet. Beispielsweise Flugrost oder Beschichtungen können schon mit solchen relativ geringen Drücken schnell und wirtschaftlich entfernt werden. Auch beim Gussputzen punktet der Wasserstrahl. Häufig bei komplexen, gegossenen Geometrien eingesetzt, kann der Wasserstrahl sowohl selbständig dem Strömungskanal folgen, als auch durch Schläuche an die zu bearbeitenden Stellen herangeführt werden. So können beispielsweise in Ventilgehäusen und Pumpenrädern relativ einfach Form- und Kernreste entfernt werden. 2.2, Entgraten: Der Wasserstrahl eignet sich hervorragend, um Grate zu entfernen. Besonders an schwer zugänglichen Stellen im Werkstückinneren – etwa bei sich kreuzenden Bohrungen – wird das Wasserstrahlverfahren zur Gratentfernung genutzt. Durch Berechnung des richtigen Wasserdruckes und der Strahlrichtung ist es möglich, die Grate sauber abzubrechen, ohne dabei den Grundwerkstoff anzugreifen. Wenn nötig, kann dem Wasser auch Abrasivmittel zum Entgraten beigemengt werden. 2.3, Schneiden: Ein Wasserstrahl unter Hochdruck kann hervorragend als Schneidwerkzeug verwendet werden. Beim Schneiden mit einem reinen Wasserstrahl muss der Strahldruck dabei größer als der Trennwiderstand des Werkstoffes sein so lassen sich Werkstoffe wie Papier, Lebensmittel oder Schaumstoff trennen. Zum Schneiden härterer Materialien wird dem Wasser Abrasivmittel wie etwa Granatsand oder Korund beigefügt. Somit ist das Wasserstrahlschneiden ein Trennverfahren für prinzipiell alle Materialien. Die Schneidwirkung selbst entsteht durch Aufweitung, Abschleifung, Fortpflanzung von Mikrorissen oder durch Abschnürung plastisch verformter Werkstoffpartikel.

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