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Gesellschaft / Kultur


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Produktart: Buch
Verlag: disserta Verlag
Erscheinungsdatum: 06.2018
AuflagenNr.: 1
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Das Buch versucht die ungarndeutsche Gegenwartsliteratur aus neuen Perspektiven der Literaturwissenschaft in einem interdisziplinären Umfeld darzustellen. Ein Überblick über die Rezeption der ungarndeutschen Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt, dass neben den verschiedenen Beschreibungsversuchen der wichtigsten Tendenzen, Epochen, Generationen und Autoren in der Forschung noch zahlreiche unberührte Gebiete verblieben sind. Als Ausgangspunkt dieses Buches dient der Korpus der ungarndeutschen Gegenwartsliteratur. Im Sinne der kulturellen Literaturwissenschaft versucht die Forschung auf unbegründete ästhetische Bewertungen zu verzichten. Während der Untersuchung werden immer wieder Einzelwerke in den Mittelpunkt gestellt, die sich in kultureller, thematischer oder formaler Hinsicht für eine komplexe Untersuchung als geeignet erwiesen haben. Die Auswahl der analysierten Einzeltexte und Bände wurde dadurch bedingt, inwieweit diese fähig sind, die relevantesten Themen und Formen der Literaturszene zu modellieren. Das Buch stellt durch die repräsentativen Texte dieser Minderheitenliteratur die Kernfragen der ungarndeutschen Geschichte, Sprache und Kultur in den Mittelpunkt der Forschung.

Leseprobe

Textprobe: Kapitel 3: Die kulturwissenschaftlich orientierte Literaturanalyse 3.1. Ansätze der kulturwissenschaftlichen Literaturanalyse und -Interpretation Manfred Engel stellt in seiner Analyse über die Ansätze der kulturwissenschaftlich orientierten Literatur fest, dass diese über mehrere Schulen (Kulturwissenschaft/en, Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft, kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft) verfügt. Im Hintergrund dieser Disziplinen steht die emanzipatorische Entwicklung dieser Richtung innerhalb der Literatur- bzw. Kulturwissenschaften. In diesem Bereich der Geisteswissenschaften beobachtet er vier verschiedene Bestrebungen: a) die Kulturwissenschaften als neuer Sammelbegriff für Geisteswissenschaften b) die Kulturwissenschaften als neue eigenständige Disziplin c) Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft mit normativem Anspruch als Globalparadigma und d) die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft. Die diskursive Karriere der Kulturwissenschaften (Engel) begann am Anfang der 1990er Jahre, als die Autoren der Denkschrift Geisteswissenschaften heute (Wolfgang Frühwald, Hans Robert Jauß, Reinhold Haselbeck, Jürgen Mittelstraß, Burkhart Steinwachs) sich gegen den Begriff Geisteswissenschaft wendeten. Ihre Argumentation begründeten sie mit der Bindung des Terminus zur Geschichtsphilosophie des deutschen Idealismus und lenkten die Aufmerksamkeit darauf, dass eine Abgrenzung der Geistes- und Naturwissenschaften im Sinne von Wilhelm Diltheys Gegensatzpaar Verstehen und Erklären nicht mehr zu halten sei. Daraus folgend wäre es ihrer Meinung nach empfehlenswert den Tendenzen von Cultural turn der Wissenschaften entsprechend die Geisteswissenschaften durch den Sammelbegriff Kulturwissenschaften abzulösen. Andere weisen eine derartige Reform der Geisteswissenschaften zurück und schlagen ein neues Fach mit dem Status einer Meta- und Superdisziplin vor. Diese erweiterte neue Kulturwissenschaft wäre fähig, die geforderte Interdisziplinarität und Multiperspektivität zu erfüllen und die abgesonderten Bereiche der Geisteswissenschaften in einem dialogischen Netz zu vereinen. Engel lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass eine derartige Auflösung aller Geisteswissenschaften dadurch droht, dass in einer vereinten Superdisziplin die bisher erreichten speziellen Kenntnisse, Methoden und Ereignisse der einzelnen Wissenschaftszweige verloren gehen können. Eine derartige Entwicklung des wissenschaftlichen Diskurses würde aber den Gewinn bringen, dass die Geisteswissenschaft als überdeckende Disziplin eine gemeinsame theoretische und terminologische Grundlage für alle Geisteswissenschaften bieten könnte. Die dritte Richtung des genannten Prozesses ist die Entwicklung der Literaturwissenschaft zu einer Kulturwissenschaft, die auch zur Herausbildung eines entsprechenden Ansatzes zur Annäherung von Minderheitenliteratur beitragen könnte. Die Kulturwissenschaft würde auf diese Weise als terminologische Basis einer interkulturellen Literaturwissenschaft dienen. Die Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft verzichtet im Sinne von Engel auf die Allgemeingültigkeit einer Superdisziplin und definiert sich unter dem Namen kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft als ein mögliches literaturwissenschaftliches Verfahren neben den anderen. Die Methoden der kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft bieten zusätzliche Möglichkeiten an Analyse- und Interpretationsverfahren, die nicht unbedingt bei jedem literarischen Text verwendet werden müssen. Die theoretischen und methodologischen Wurzeln dieses kulturwissenschaftlichen Ansatzes von Literaturwissenschaft findet man in der Diskursanalyse von Michael Foucault und in der New Historicism geprägt von Stephen Greenblatt. Mit der Aufhebung der Text-Kontext-Hierarchie hat der Neuhistorizismus eine wesentlich andere Relation zwischen dem literarischen Text und dem kulturellen Kontext geschaffen. Die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft verwendet die Kulturdefinition des Anthropologen, Clifford Geertz, der auf den Grundlagen der Hermeneutik die Kultur als Text bezeichnend über die Lesbarkeit der Kulturen spricht. Engel hebt auch die Bedeutung der Ergebnisse von Cultural Studies in der Methodologie der Disziplin hervor und formuliert die Schlussfolgerungen seines Gedankenganges folgendermaßen: Bei allen Risiken halte ich eine kulturwissenschaftlich orientierte Literaturwissenschaft für ein Projekt, das vielfältige Chancen und Möglichkeiten eröffnet. Sie ermöglicht es uns, Literatur als funktionalen Teil ihres kulturellen Kontextes zu begreifen, ohne deswegen ihre Eigenart und Eigenleistungen aus den Augen zu verlieren. Sie gibt literarischen Texten ihren ‚Sitz im Leben‘, lässt sie als Teil des ständigen Prozesses der Selbstbefragung und Selbstauslegung begreifen, der die Geschichte der Menschheit seit ihren Anfängen begleitet hat. Nicht zuletzt eröffnet sie Literaturwissenschaftlern die Chance, aus dem selbstgeschaffenen Elfenbeinturm auszubrechen und mit der Aufhebung ihrer Selbstmarginalisierung auch für das ‚Medium‘ Literatur zu werben, in dessen Existenz ihre einzige Existenzberechtigung liegt. Wolfang Braungart betont in seiner Studie über das Fragment Der Adler von Friedrich Hölderlin ebenfalls, dass es eine Literaturwissenschaft nur als Literaturwissenschaft gar nicht geben kann, weil es auch keine Literatur gebe, die nur Literatur sei. Er lenkt aber die Aufmerksamkeit darauf, dass es auf keinen Fall empfehlenswert wäre den Unterschied zwischen literarischen und nicht-literarischen Texten aufzulösen. Anstatt dieser Nivellierung sollte man die Unterschiede eher genau beobachten, beschreiben und ihre Bedeutung und Funktion bestimmen. Die kulturwissenschaftliche Orientierung der Literaturwissenschaft hinterfragt die Sonderstellung von Literatur, schiebt aber mit der Verbindung von Literatur und Lebenswelt bzw. von Literatur und sozialem Leben die Suche nach dem Sinn der Literatur ins Zentrum des wissenschaftlichen Interesses. Die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft betrachtet demzufolge die literarischen Texte nicht als weltfremde Kunstwerke mit transzendentalem Gehalt, sondern als organische Bestandteile und Repräsentationen ihres kulturellen Kontextes. Wolfgang Hallet nennt vier verschiedene wissenschaftliche Ansätze, die den kulturellen Kontext der jeweiligen literarischen Texte erfassbar machen möchten. Diesen Annäherungen gemeinsam ist, dass sie die Kultur ebenso analysierbar oder lesbar behandeln wie die literarischen Texte. Der New Historicism (Poetics of Culture) und die Cultural History untersuchen vor allem die Beziehungen zwischen dem literarischen Text und der soziokulturellen Umgebung. Diese literaturwissenschaftliche Schule betrachtet jeden Text als sozial produziert und sozial produktiv und sucht die Bedeutungen der literarischen Texte im Zusammenhang mit anderen Texten und in ihrem diskursiven Bezugsfeld. In der Kultursemiotik wird die Kultur als ein komplexes Zeichensystem oder mit einem anderen Begriff als eine Sphäre der Zeichen definiert, die die Mitglieder einer Gesellschaft mit den Mentalitäten und Denkweisen einer Kultur verbindet. In diesem Sinne verwirklicht die Kultur die symbolisch-kulturelle Kodierung der Realität, der Denkweisen und der sozialen Verfahrensweisen. Als dritten Ansatz erwähnt Hallet die Kulturauffassung der Anthropologie nach Cifford Geertz, der mit seiner paradigmatischen Metapher die Kultur als einen Text, als lesebares und analysierbares Phänomen der hermeneutischen Akten definierte. In diesem Sinne sind Kulturen mit ihren Traditionen, Riten, Sitten, Bräuchen und Texten lesbar, sie können also ausgelegt werden, und verlangen auch entsprechende wissenschaftliche Interpretationsverfahren. Die unterschiedlichen Handlungen einer Kultur spiegeln sich oft in geschriebener Form wieder, die ebenfalls zur Ermöglichung der Lesbarkeit führen kann. Die Kultur ist in diesem Ansatz ein Gewebe von Elementen, die während der Verwendung und der Rezeption sich zu bedeutungsvollen Zeichen verwandeln und die Interpretation auf diese Weise ermöglichen. Diese Betrachtungsweise verlangt vom Wesen her eine interdisziplinäre Methodik, die fähig sein mag, die verschiedenen Bereiche einer Kultur in ihrem Blickwinkel zu vereinen und verständlich zu machen. Als letzten Ansatz nennt Hallet die Diskursanalyse von Michel Foucault, die ebenfalls die interdiskursiven Verfahrensweisen bevorzugt. Obwohl Norbert Mecklenburg im Sinne einer kulturwissenschaftlichen Orientierung ebenfalls für eine kulturelle Betrachtungsweise in der Literatur appelliert, weist er weder eine totale Auflösung der Literaturwissenschaft in einer Kulturwissenschaft noch das Umdefinieren von derselben zu einer alles zu ihrem Thema machenden Kulturwissenschaft zurück. Er betrachtet Kultur als eine Dimension, ein Feld, ein Teilsystem der Gesellschaft, also als die gesellschaftliche Dimension der symbolischen Formen und Praktiken. Obwohl diese Kulturdefinition mit dem Kulturbegriff von Geertz und von New Historicism, die die Grundlage der kulturwissenschaftlichen Literaturansätze bilden, harmonisiert, betont Mecklenburg jedoch den Autonomiestatus der Literatur innerhalb der Kultur. In den literarischen Texten werden bei ihm die (inter)kulturellen Dimensionen in den Mittepunkt gestellt, was aber ohne die entsprechende Rücksichtnahme auf den jeweiligen Kontext nicht verwirklicht werden könnte. Literatur kann also auch in der kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft von Mecklenburg als eine organische Einheit von Kultur im Bezug auf die kulturelle Umgebung der Texte und mit einem besonderen Blick auf die kulturellen Phänomene gelesen werden. 3.2. Methoden der kulturwissenschaftlichen Textanalyse 3.2.1. Die Beziehung von Text und Kontext Die kulturwissenschaftliche Literaturanalyse ist unter die Ansätze einzuordnen, die den Text mit seinem Kontext in einem obligatorischen Zusammenhang betrachten. Daraus folgend kann sie während der Interpretation auf die Bezugnahme auf andere Texte auf keinen Fall verzichten. Diese literaturwissenschaftliche Konzeption gehört in die Gruppe der Ansätze, die sich vor allem auf die Kontextualisierung der literarischen Texte konzentrieren. Vera Nünning und Ansgar Nünning ordnen die literaturwissenschaftlichen Ansätze nach ihrer Methodik in fünf große Bereiche, diese sind die a) autorenbezogenen Ansätze (biographische Ansätze, psychoanalytische Ansätze, Entstehungs- und werkgeschichtliche Studien), b) die Ansätze, die die historische Wirklichkeit als Bezugsfeld betrachten (literatursoziologische und marxistische Ansätze, New Historicism, Cultural Materialism) c) die textbezogenen Ansätze (werkimmanente Ansätze, formalistisch-strukturalistische Ansätze, feministische Ansätze, Poststrukturalismus, Dekonstruktion) d) die leserbezogenen Ansätze (Rezeptionsästhetik, Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, empirische Rezeptionsforschung, reader-response criticism, kognitive Narratologie) und e) die Ansätze, die auf andere Texte Bezug nehmen (Quellen- und Einflussforschung, Intertextualitätforschung, Intermedialitätforschung). Obwohl die kulturwissenschaftliche Textanalyse offensichtlich mit der Strömung nach dem Phänomen von Cultural turn in Verbindung gebracht werden kann, distanziert sie den Text nicht von der kulturellen, historischen und sozialen Umgebung. Sie betrachten ihn als sein implizites Element, das dieses Umfeld gerade durch seine eigene Existenz repräsentieren kann. Der kulturwissenschaftliche Ansatz ist also den Ansätzen zuzuordnen, die auf den Kontext mit Hilfe von intertextuellen und intermedialen Verfahrensweisen Bezug nehmen. Wolfgang Hallet definiert die Beziehung der literarischen Texte zu ihren Kontexten aus der Perspektive eines kulturwissenschaftlichen Ansatzes folgenderweise: Entscheidend an dieser Sichtweise ist, dass die Kulturalität textueller Bedeutungen nicht außerhalb des Textes angesiedelt und nicht in einer – literaturwissenschaftlich durchaus geläufigen – Text-Kontext-Opposition modelliert wird, sondern dass sie als unauflöslicher Bestandteil der textuellen Zeichen selbst betrachtet wird. Die kulturelle Dimension befindet sich in dieser Betrachtungsweise nicht außerhalb des Textes, sondern sie taucht während der Interpretation auf. Ihre Relevanz erhält sie gerade dadurch, dass sie durch intertextuelle und intermediale Verfahrensweisen auf die entsprechenden kulturellen Phänomene Bezug nimmt. Auch der New Historicism hat den Kontextbegriff allerdings schon auf Texte erweitert, die über keinerlei literarischen Charakter verfügen und schuf damit den Weg zu der kulturwissenschaftlichen Orientierung der literarischen Analysen. Die kulturelle Dimension eines Textes kann nach Hallet dadurch erfasst werden, dass sowohl die Kultur als auch der Text einer wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen werden. Die Rekonstruktion der kulturellen Dimension ist ausschließlich dann möglich, wenn die textuellen Zeichen als kulturell kodierte aufgefasst und semantisiert werden. Die Zeichen verfügen nicht nur über eine Beziehung zu anderen Signifikanten des literarischen Textes, sondern sie zeigen auch in Richtung anderer kulturellen Phänomene außerhalb des Textes. Für einen kulturwissenschaftlichen Ansatz sind die textualisierten Formen von Geschichte und Kultur von grundlegender Bedeutung, da diese die kulturellen Kontexte der analysierten literarischen Texte lesbar und interpretierbar machen können. Die Lesbarkeit einer bestimmten Kultur kann von den einfachen sprachlichen Zeichen wie das Wort, durch Prä- und Referenztexten bis zu ganzen Diskursen reichen. Der literarische Text erhebt sich allerding aus seinem kulturellen Kontext gerade deshalb, weil er fähig ist, die kulturellen Dimensionen auf eine besondere ästhetische Art zu repräsentieren. Karl Esselborn definiert die Beziehung der literarischen Texte zu ihren Kontexten aus der Perspektive einer kulturwissenschaftlich orientierter interkulturellen Literaturwissenschaft folgenderweise: Literarische Texte sind Medien, deren Horizont die Auseinandersetzung mit Fremdheit bildet` und gehören zur Selbstbeschreibungsdimension einer Gesellschaft` in Texten, Ritualen, Gebärden, Festen usw. – im Sinne einer Kulturpoetik (Greenblatt) sowie der Metapher von `Kultur als Text`. Aus dem Zitat ist ersichtlich, dass in dieser Betrachtungsweise die Repräsentation von kulturellen Phänomenen einer Gesellschaft nicht nur eine mögliche Sphäre der Interpretation sondern ein grundlegendes Merkmal von literarischen Texten ist. Esselborn argumentiert ebenfalls dafür, dass die literaturwissenschaftliche Interpretation eine kulturelle Kontextualisierung verlangt. Er begründet seine These damit, dass die literarischen Texte die Repräsentationsweisen und Strategien kultureller Selbst- und Fremderfahrung enthalten. Sie können daneben kulturelle, zeit- und geschlechtsspezifische Symbolisierungen, kulturelle Interpretationen und Darstellungen, spezifische Themenhaushalte einer Kultur oder sogar kulturspezifische Konzepte von Person, Selbst, Individuum repräsentieren. Literatur ist aus diesem Gesichtspunkt ein Teil von kulturellen Diskursen und Kontexten und steht in einem engen Kontakt mit dem politischen, sozialen und alltäglichen Lebensbereich.

Über den Autor

Helmut Herman Bechtel wurde 1979 in Bonnhard (Ungarn) geboren. Das Studium der Germanistik und der Hungarologie an der Universität Szeged schloss der Autor im Jahre 2003 mit dem akademischen Grad des Magister Artium erfolgreich ab. Anschließend studierte er an der Technischen Universität Budapest Management bzw. in der Doktorandenschule der Universität Fünfkirchen Literaturwissenschaften. Sein Interesse für die Geschichte und Gegenwart von deutschen Minderheiten der Region vertiefte sich Anfang der 2000er Jahre durch die aktive Teilnahme an Projekten, Partnerschaften, Tagungen und Studienreisen in den mitteleuropäischen Ländern. Er promovierte im Jahre 2017 mit seiner Dissertation über die ungarndeutsche Literatur. Sein Forschungsgebiet ist die Literatur und Kultur der deutschen Minderheiten in Europa. Er ist als Lehrer am János Garay Gymnasium in Szekszárd tätig. Als Assistent der Universität Fünfkirchen unterrichtet er Fächer im Bereich der deutschen Literatur und Kultur.

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