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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 01.2010
AuflagenNr.: 1
Seiten: 120
Abb.: 33
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Unternehmen werden immer mehr einem globalen Wettlauf mit Konkurrenten um Märkte, Kunden und Produkte ausgesetzt. Ein zunehmender Kosten- und Wettbewerbsdruck, dynamische Umweltentwicklungen sowie technologische Erfindungen, die diesen Wandel noch beschleunigen, stellen Wirtschaft und Gesellschaft permanent vor neue Herausforderungen. Sie bieten aber auch eine Vielfalt an Chancen und Möglichkeiten. Die Globalisierung verändert traditionelle Strukturen und stellt bisher geltende Regeln und Normen in Frage. Damit Unternehmen in solch einem dynamischen Umfeld bestehen können, sind Generierung, Erwerb, Nutzung sowie Erhalt wirtschaftlich relevanten Wissens zu den bestimmenden Wettbewerbsfaktoren geworden. Durch die Schaffung und Anwendung neuen Wissens müssen Unternehmen versuchen, stets innovative und einzigartige Produkte und Leistungen anzubieten, um sich von der Konkurrenz absetzen zu können. Der Anteil an Wissen nimmt entlang der Wertschöpfungskette immer mehr zu und ist in vielen Wirtschaftszweigen mittlerweise nicht mehr wegzudenken. Als problematisch gilt jedoch die Tatsache, dass oft enorme Wissenspotentiale von Mitarbeitern innerhalb der Organisation aufgrund unsachgemässer Aufbewahrung bzw. Anwendung verloren gehen. Oft wird das Wissen der Mitarbeiter zu wenig transparent gemacht und nicht ausgiebig genutzt. In diesem Zusammenhang ist auch die Abwanderung von Mitarbeitern mit einem breiten Fach- und Spezialwissen zu nennen. An dieser Stelle setzt nun Wissensmanagement an, um die Ressource Wissen besser nutzbar zu machen und für das Unternehmen dauerhaft zu erhalten. Ziel dieses Buches ist, einen ganzheitlichen, mehrdimensionalen Wissensmanagementansatz zu entwickeln, welcher direkt in das Unternehmen implementiert werden kann und in dem besonders der Mensch als wichtiger Träger von Wissen berücksichtigt wird.

Leseprobe

Textprobe: Kapitel 3, Das Wissensmanagementprojekt: Planung – erste Schritte: Die vorgestellten Bausteine des Wissensmanagements liefern zunächst eine Reihe von Anregungen und Analysemöglichkeiten, mit denen das Unternehmen eigene Verhaltensweisen im Umgang mit Wissen beurteilt und erste Bestandsaufnahmen vorgenommen werden können. Wie sehen nun erste mögliche Schritte für die konkrete Umsetzung von Wissensmanagement aus? Auswahl des Pilotbereichs: Hier gilt es, sich zu überlegen, welcher Unternehmensbereich sich besonders gut für ein Wissensmanagementprojekt eignet. Es empfiehlt sich, für erste Initiativen stets einen begrenzten und überschaubaren Bereich auszuwählen. Analyse der Geschäftsanforderungen und Wissen: Für den ausgewählten Unternehmensbereich sollten zunächst alle Geschäftsanforderungen genau analysiert und beschrieben werden. Danach kann festgestellt werden, inwieweit Wissen und besonders welche Wissensbereiche hierbei eine zentrale Rolle spielen. In diesem Schritt muss analysiert werden, welches Wissen im ausgewählten Bereich erfolgskritisch ist. Zielsetzung: Nach dieser gründlichen Analyse der Wissensbereiche stellt sich die Frage, wie man mit dem relevanten Wissen besser umgeht, als es bisher der Fall gewesen ist. Anschliessend werden daraus erste Ziele für das Wissensmanagementprojekt abgeleitet. Wissensmanagement-Strategie: Nachdem der Pilotbereich und die einzelnen Ziele festgelegt wurden, müssen Strategien entwickelt werden, die das weitere Vorgehen, die Verantwortlichkeiten sowie den zeitlichen Rahmen vorgeben. Wissensmanagement-Methoden: Ist eine Wissensmanagement-Strategie festgelegt, müssen als nächstes die Methoden und Instrumente ausgewählt werden, die zur Umsetzung der Wissensmanagement-Strategie dienen können. Bei der Auswahl der Methoden und Instrumente empfiehlt es sich, bereits bestehende Massnahmen zu berücksichtigen und daran anzuknüpfen (z.B. an bestehende Kommunikationssysteme). Eine Übersicht über ganz verschiedene Methoden und Instrumente des Wissensmanagement gibt das folgende Kapitel. Entwicklung von Anreizsystemen: Nachdem eine Methoden-Auswahl getroffen wurde, kann damit begonnen werden, diese in die Praxis umzusetzen. Dabei sollte man sich auch Gedanken machen, ob und inwieweit diese Massnahmen mit bestimmten Anreizen für die Beteiligten begleitet sein sollten. An dieser Stelle sollten erste Überlegungen zur systematischen Entwicklung eines geeigneten Anreizsystems angestellt werden. Auf die Wichtigkeit und die Gestaltung von Anreizen wird in einem späteren Kapitel des Leitfadens nochmals genauer eingegangen. Kulturelle Veränderungsprozesse: Auch wenn man sein Wissensmanagement-Projekt in einem überschaubaren Bereich beginnt, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob und inwieweit das Projekt kulturelle Veränderungen innerhalb der Organisation bewirkt bzw. bewirken muss. Ebenso wie bei den Anreizen müssen auch hier erste Überlegungen zum Anstoss von Veränderungsprozessen der Unternehmenskultur stattfinden. Von der Rolle der Unternehmenskultur beim Wissensmanagement wird in nachfolgenden Kapiteln noch mehrmals die Rede sein. Werkzeuge und Instrumente des Wissensmanagement: Es gibt zahlreiche Wissensmanagement-Methoden und -Instrumente. Welche Strategie die richtige ist, hängt davon ab, welche Wissensmanagement-Ziele (Wissen erwerben, verteilen etc.) verfolgt werden und auf welcher Ebene (Mensch, Organisation oder Technik) die Massnahmen greifen sollen. Im Folgenden werden eine Reihe von Wissensmanagement-Massnahmen und -Instrumenten stichpunktartig vorgestellt. Dabei wird angegeben, für welchen Wissensmanagement-Baustein diese Methoden geeignet sind und auf welcher Ebene diese ansetzen. Die hier vorgestellten Wissensmanagement-Tools sind in drei Gruppen unterteilt: individuelle und intellektuelle Strategien, organisatorische Massnahmen und technische Instrumente. Individuelle und intellektuelle Wissensmanagement-Tools: Individuelle und intellektuelle Tools umfassen Wissen, Konzepte (bestimmte Vorstellungen und Modelle zu verschiedenen Wissensbereichen) und individuelle Strategien, die der Einzelne ‘im Kopf’ hat und somit ohne technische oder organisationale Aktionen für sich und seine Arbeit nutzen kann. Intellektuelle Tools sind also alle Verhaltensweisen, Gedanken und Wissenselemente, die den Umgang mit dem Wissen unterstützen.

Über den Autor

Andreas Langenhan, MBA General Management, University of Applied Sciences Chur, Abschluss 2009.

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