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Informatik

Jewgenij Grobman

ERP-Systeme On Demand

Chancen, Risiken, Anforderungen, Trends

ISBN: 978-3-8366-6626-8

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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 12.2008
AuflagenNr.: 1
Seiten: 136
Abb.: 77
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Die vorliegende Untersuchung zeigt mittels einer theoretischer Auseinandersetzung mit dem Thema On Demand ERP, dem praktischen Test von drei marktreifer Lösungen und einer Kundenumfrage, welche Chancen und Risiken die neuartigen On Demand ERP-Systeme bringen. Um eine detaillierte Untersuchung zu ermöglichen, bezieht sich dieses Buch auf die ERP Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen aus der Handels-, Service- und Produktionsbranche in Deutschland. Unter Berücksichtigung der aufgezeigten Chancen, Risiken und Anforderungen unterstützen die gesammelten Erkenntnisse Unternehmen bei der Entscheidung für oder gegen eine On Demand ERP-Lösung sowie bei der Auswahl und im Betrieb.

Leseprobe

Kap. 1.1.6 ERP II Man unterscheidet zwischen der ersten Generation von ERP - ERP I und der zweiten Generation - ERP II. Klassische ERP-Systeme (ERP I) sind unter anderem durch ihren monolithischen Aufbau, ihre geschlossene Architektur und Strukturen gekennzeichnet, die nur auf die Abbildung bestimmter interner Unternehmensprozesse ausgerichtet sind. Erzeugte Informationen und Daten werden in erster Linie internen Verwendungen zugefuhrt. Die Kopplung an Fremdsysteme sowie die Anpassung an veranderte Rahmenbedingungen ist meist nur mit gro em Aufwand moglich. Dies steht heute im Gegensatz zu den unternehmensubergreifenden Wertschopfungsketten, die sich in vielen Branchen etabliert haben. (Gottwald 2006) Als Geschaftsstrategie auf Basis der Web-Technologie erlaubt ERP II jedenfalls neue Kombinationen von Prozessen. So lasst sich beispielsweise die Wertschopfungskette, die bisher von den einzelnen Abteilungen eines Unternehmens geschlossen wurde, nun zumindest teilweise auf andere Unternehmen ubertragen. (cio.de 2006a) Die neuste Generation von Business-Software, die mit dem Begri ERP2-Software bezeichnet wird, ermoglicht es den Modulen untereinander zu kommunizieren. Gemeint ist, dass das Enterprise Ressource Planning Modul (ERP) mit dem Customer Relationship Management Modul (CRM), mit dem Supply Chain Management Modul (SCM) miteinander in Verbindung stehen. So konnen Informationen automatisch abgeglichen werden und sie sind in real-time verfugbar. Es kann so uber die Unternehmensgrenzen hinaus gesehen und agiert werden. ( bumarkt.de 2007) Gerade mit Blick auf die genannten Erfordernisse zeichnen sich moderne ERP-II-Losungen durch o ene, Web-konforme Basisarchitekturen, Plattformunabhangigkeit, ein hohes Ma an Flexibilitat, Serviceorientierung, Skalierbarkeit und Interoperabilitat aus. (Gottwald 2006) Bei ERP II geht es weniger um neue Funktionalitaten sondern um die Nutzung der bisherigen Applikationen im Internet. Dennoch bleibt die Tatsache, dass diese Anwendungen dadurch ef- zienter eingesetzt werden konnen. Die Nutzung des Internets optimiert die Zusammenarbeit zwischen rmeninternen und unternehmensubergreifenden Prozessen. Die IT-Industrie hat auch dafur eine Bezeichnung gefunden und spricht seither in diesem Zusammenhang von Collaboration.(cio.de 2006a) Helmuth Gumbel, ehemals ERP-Analyst bei Gartner und jetzt Partner und Analyst bei Strategy Partners International, hat acht Merkmale von ERP-II-Losungen herausgearbeitet. Acht Merkmale einer modernen ERP-Losung:

Über den Autor

Jewgenij Grobman, Master of Science in Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München. Derzeit tätig als Consultant im Bereich Enterprise Project Management.

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