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Pädagogik & Soziales

Martin Brunnhuber

Weiterbildungsbereitschaft von Krankenpflegern

Empirische Untersuchung

ISBN: 978-3-8366-6545-2

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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 10.2008
AuflagenNr.: 1
Seiten: 102
Abb.: 46
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Die Arbeit betrachtet die Thematik Weiterbildung und den Umgang mit ihr. Die Fragestellung richtet sich auf das Ausmaß der Bildungsbereitschaft von Pflegenden und die darauf einwirkenden Faktoren. Zunehmende Weiterbildungsabstinenz findet seit einigen Jahren mehr und mehr Beachtung. Diesbezüglich werden Determinanten angeführt und erläutert. Sie haben Einfluss auf die Beteiligung an Zusatzqualifikationen. Einige stellen sich als motivierend, andere als hemmend dar. Die Analyse der Einflussfaktoren findet hinsichtlich des Pflegeberufes statt. Grundlegende Aufgabenbereiche von Pflegenden werden beschrieben. Die Erhebung dieser Arbeit erfolgt mit Hilfe eines Fragebogens an der Universitätsklinik Regensburg. Die Ergebnisse liefern eine Darstellung der Weiterbildungsbereitschaft der Pfleger und der relevanten Einflussfaktoren.

Leseprobe

Kapitel 4.3.3, Die Menge an Angeboten: Mit der Bedeutung von Zusatzqualifikationen stieg seit den 80er Jahren deren Angebot und nimmt fortwährend zu. Die Themen von Weiterbildungen decken nahezu alle Arbeits- und Lebensbereichen ab. Wie viele Schulungsanbieter bundesweit zu verzeichnen sind, ist unbekannt. Zu den Trägergruppen der beruflichen Weiterbildung zählen z.B. Arbeitgeber/Betriebe, Volkshochschulen, private Institute, Berufsverbände, Kammern u.a.. Trotz des vielfältigen Angebots oder gerade deswegen können für Interessenten an Zusatzqualifikationen Probleme auftauchen. So etwa bei mangelnder Transparenz von Fort-/Weiterbildungen oder von Beratungs-/Informationsmöglichkeiten darüber. Auf Grund der Unüberschaubarkeit ergibt sich oft langes Suchen nach Fortschulungen. Diese Mühe kann dazu führen, dass das Interesse sinkt. Trotz des weiterhin großen Angebotes an Weiterbildung ist 1997 ein Teilnahme-Rückgang zu verzeichnen. Rund 160000 Personen weniger als im Vorjahr haben die Möglichkeit, Weiterschulungen zu besuchen. Als einer der dafür verantwortlichen Gründe ist die Abnahme der Weiterbildungsbeihilfe – vorrangig hinsichtlich der Finanzen – zu sehen (vgl. 4.3.6). Bei Betrachtung des betrieblichen Weiterbildungsangebotes der Unternehmen selbst ist ebenfalls eine Abnahme zu verzeichnen. Prozentuale Angaben bei Anschauung verschiedener Aspekte sind GRÜNEWALD et al. zu entnehmen. Mit einer Anbieterquote von 75% liegt Deutschland 1999 im Mittelfeld, was unter 25 Ländern dem 9. Platz entspricht. Im Vergleich zu 1993 waren 10% einzubüßen. Weitere Schulungs-bezogene Aktivitäten von Unternehmen sind z.B.: 1. Ermittlung des zukünftigen Personals- und Weiterbildungsbedarfs. 2. Ermittlung des Bildungsbedarfs von Mitarbeitern. 3. Verfügen des Unternehmens über einen Weiterbildungsplan. 4. Unternehmen mit einem Bildungsbudget. 5. Evaluation von Weiterbildungskursen durch die Unternehmen. Hier liegt Deutschland im Vergleich zu 24 anderen Ländern wiederum im Mittelbereich oder im unteren Bereich. Ohne Besserung wirkt sich diese eher schlechte Lage auf die Teilnahme-Interessierten aus. Die Motivation sich weiterzuqualifizieren sinkt. Darin lässt sich eine Erklärungsmöglichkeit für den Fortschulungsrückgang der letzten Jahre finden. Zusammenfassend ist zu sagen, dass Verbesserungen bei der Förderung von Weiterbildungsinteressierten gewünscht oder gar notwendig wäre. Für dessen Unterstützung wird ein regelndes Bundesrahmengesetz für nötig gehalten. Doch selbst ohne die verlangten Änderungen darf das Angebot an Bildungsmöglichkeiten und dessen Förderung nicht unterschätz werden. 1998 ist Weiterbildung hinsichtlich des Finanzvolumens mit Ausgaben von 76 Mrd. DM und in Bezug auf die Teilnahmezahlen der größte Bildungsbereich geworden. Die Verteilung ist jedoch nicht gleichmäßig, was zu regional-bedingten Unterschieden führt.

Über den Autor

Martin Brunnhuber Studium der Diplompädagogik an der Universität Regensburg Abschluss 2006 als Diplom-Pädagoge.

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