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Soziologie

Vanessa Ufert / Jascha Sand / Rebecca Ufert

Identität. Durch aktive Rollengestaltung zu mehr Lebensqualität

ISBN: 978-3-96146-936-9

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Produktart: Buch
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: 12.2022
AuflagenNr.: 1
Seiten: 104
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Ich bin Vanessa Ufert und habe das Workbook Identität entwickelt, um Menschen dabei zu helfen, sich ihrer Rollen bewusst zu werden, um diese aktiv und selbstbestimmt leben zu können. In meinem Masterstudium Klinische Psychologie habe ich intensiv an Rollen geforscht und herausgefunden, dass sich eine bewusste Rollengestaltung sehr positiv auf die Gesundheit auswirkt. Die meisten Menschen nehmen ihre Rollen unbewusst ein. Hier leistet das Workbook wichtige Aufklärungsarbeit. Mit aufeinander aufbauenden Übungen werden Leser*innen sich ihrer eigenen Rollen bewusst, um sie zu reflektieren und individuell anzupassen. Mit klaren und strukturierten Anleitungen werden so Beziehungsgestaltungen konkret verändert, die nicht zu einer Person passen. Um die Übungen und das Reflektieren der eigenen Rollen zugänglicher zu machen und die Arbeit an sich selbst aufzulockern, führen drei Tiere den*die Leser*in durch das Workbook. Die Idee für das Workbook Identität ist in Gesprächen mit Jascha Sand entstanden. Er selbst arbeitet als Physiotherapeut und wir haben uns viel über unsere Arbeit, Ideen und meine Forschungen zum Thema Rollen ausgetauscht. Als Germanistin hat Rebecca viele tolle Ideen für das Storytelling in dieses Projekt eingebracht. Rebecca hat Literatur studiert und arbeitet als PR-Managerin. Durch ihre Erfahrungen in den Bereichen Dramaturgie und Regieassistenz ist auch sie eine Expertin für Rollen. Rebecca und Jascha haben das Buch lebendig werden lassen und den wissenschaftlich-therapeutischen Auftrag des Buches kreativ inspiriert.

Leseprobe

Textprobe: Bevor wir loslegen, möchten wir dir allerdings noch jemanden vorstellen. Um die Übungen für dich anschaulicher zu machen, werden dich durch dieses Buch zwei Praxis-Tiere und ein Theorie-Tier begleiten. Pinguin und Polarfuchs, Rebeccas und Nessis Alter Egos”, sind neugierig auf ihre Rollen und probieren die Übungen selbst aus. Wenn sie nicht mehr weiter wissen oder ein Thema ganz besonders spannend finden, besuchen sie den weisen Theorie-Tiger, der ihnen Zusammenhänge und Hintergründe erklären kann. Hast du Lust, mit den dreien deine ganz persönlichen Rollen besser kennenzulernen und eigenständig zu gestalten? Starte deine Reise in die Welt der Rollenbilder, in eure ganz persönliche unentdeckte Welt, zusammen mit Polarfuchs, Pinguin und Tiger. Eines schönen Tages erkunden Pinguin und Polarfuchs, so wie sie es häufig tun, die Polarregionen, die sie noch nicht schon ausgekundschaftet haben. Immerhin sind diese riesig groß und voller Geheimnisse. Die beiden folgen den Spuren der Gletscher, die diese jahrhundertelang durch das Abtragen der oberen Erdschicht geformt haben und sich nun, ähnlich einem Adernetz, durch die eisige Landschaft erstrecken. Als der Wind stärker wird und den beiden Tränen in die Augen treibt, suchen sie Schutz hinter einem massiven, von Schnee bedeckten Stein. Manchmal kommt mir unsere Heimat schon ganz schön lebensfeindlich vor”, sagt Polarfuchs. Pinguin zuckt mit den Schultern. Dann brauchst du eben noch etwas mehr Fett um deine dünnen Beinchen.” Polarfuchs schnaubt, schließlich ist sein Fell dem kalten Wetter ideal angepasst und extra unterfüttert. Sein Atem weht eine dünne Schneeschicht fort und bringt etwas Unerwartetes zum Vorschein. Vorsichtig stupst Polarfuchs den bunten Gegenstand mit seiner Nase an. Guck mal!” Pinguin beäugt das seltsame Objekt skeptisch und patscht mit seinem Flügel dagegen. Es geht auf. Wie kommt denn ein Buch hierher?” ruft Polarfuchs erstaunt. Pinguin kratzt sich am Kopf. Er liest die aufgeschlagene Seite, doch er versteht nur Bahnhof. Polarfuchs dreht das Buch um und entziffert den Titel. Identität”, steht dort in schwarzen Lettern geschrieben. Sie lesen gemeinsam den Klappentext. Aha, es geht um die Gestaltung unserer Rollen!”, ruft Polarfuchs aus. Wäre er eine Comicfigur, sähe man eine kleine Glühbirne über seinem Kopf aufleuchten. Wie, was für Rollen denn?”, erwidert Pinguin verwirrt und liest weiter. Ich begreife das nicht, ich glaube, da müssen wir mal Tiger fragen.” Pinguin steckt das Buch in einen Jutebeutel. Die beiden warten ab, bis sich der eisige Wind etwas gelegt hat und machen sich dann auf, Richtung Haus des Tigers. Er ist nämlich ihr gelehrter Freund und weiß eigentlich alles. Tiger erforscht seit Jahrzehnten die Menschen und interessiert sich für ihre Wissenschaften. Immer wenn Polarfuchs und Pinguin nicht weiter wissen, können sie sicher sein, vom Tiger Antworten zu erhalten, denn er kennt immer menschliche Forscher*innen, Studien, Bücher und Weisheiten, die die Menschen gedruckt oder veröffentlicht haben. Daher können die beiden auch Bücher lesen und sogar schreiben, Tiger hat es ihnen beigebracht. Polarfuchs blickt sich noch einmal um, inspiziert den Stein, damit sie nichts übersehen haben, und holt Pinguin schnell wieder ein. Am Haus des Tigers angekommen, betätigt Polarfuchs die Klingel und die beiden vernehmen ein sanftes Herein!” Kaum haben sie die Tür geöffnet, strömt ihnen warme, süßliche Luft entgegen. Tiger, schau mal, was wir gefunden haben!” ruft Pinguin und geht schnellen Schrittes auf den großen Sessel zu, der auf einen gemütlichen Kamin blickt, in dem ein kleines Feuer knistert. Aufgeregt wie er ist, wirft er auf seinem Weg ein kleines Fläschchen um, das auf einem Stapel Bücher abgestellt wurde. Blitzschnell steht der Tiger auf, fängt das Fläschchen, platziert es auf einem Beistelltisch, auf dem weitere Bücher liegen, und setzt sich wieder in seinen Sessel. Na da bin ich jetzt aber gespannt. Zeig doch mal her!”, erwidert er neugierig. Pinguin und Polarfuchs machen es sich vor dem Kamin bequem und reichen Tiger das Buch. Der blättert ein wenig durch die Seiten, nickt wissend und legt es dann auf seinem Schoß ab. Das ist ein wichtiges Thema. Gut, dass ihr dieses Buch gefunden habt, bevor es den zerstörerischen Kräften der Natur zum Opfer gefallen wäre,” lobt Tiger.

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