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Pädagogik & Soziales
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Verlag:
Diplomica Verlag
Imprint der Bedey & Thoms Media GmbH
Hermannstal 119 k, D-22119 Hamburg
E-Mail: info@diplomica.de
Erscheinungsdatum: 08.2026
AuflagenNr.: 1
Seiten: 88
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback
Hilf mir, ich selbst zu sein – so lautet der Appell im Titel dieses Buches. Doch wie kann Pädagogik diesem Anspruch, die individuelle Persönlichkeitsentfaltung - gerade von Kindern - unterstützend zu begleiten, gerecht werden? Die vorliegende Untersuchung widmet sich gezielt zwei erfolgversprechenden pädagogischen Ansätzen und ihrer Verbindung und leitet daraus eine möglichst ideale Art der Entwicklungsbegleitung ab. Es wird betrachtet, inwiefern sich das Konzept der Montessori-Pädagogik und der Ansatz der tiergestützten Pädagogik konstruktiv miteinander verknüpfen lassen. Nachdem zunächst die grundlegenden Theorien beider Konzepte dargelegt werden und auch der jeweils aktuelle Forschungsstand analysiert wird, werden im Anschluss Möglichkeiten der sinnvollen Zusammenführung aufgezeigt. Dabei werden auch die Themen der Selbstwertentwicklung sowie der Einsatz von Hühnern in der tiergestützten Pädagogik eingehend beleuchtet. Teil der innovativen Synthese aus beiden Ansätzen sind auch konkret erarbeitete methodisch-didaktische Prinzipien, welche die Lerninhalte, die Lernumgebung und die Lernbegleitung betreffen. Im exemplarisch dargestellten Umsetzungsbeispiel - dem Hühner-Projekt – wird ganz praktisch erläutert, wie ein Setting mit Hühnern auf einem Lebenshof den Selbstwert von Kindern im Elementarbereich fördern kann. Die Relevanz dieser Untersuchung ergibt sich zum einen aus dem zunehmenden öffentlichen Interesse an der Qualität von frühkindlicher Bildung in Deutschland - bei gleichzeitig drastischen Mängeln in der strukturellen Umsetzung von Institutionen und damit einhergehendem Qualitätsverlust. Eine qualitativ hochwertige Förderung von Kindern auf Grundlage durchdachter und aussichtsreicher pädagogischer Konzepte ist also von hohem gesellschaftlichem Interesse. Zum anderen belegen aktuelle Studien eindeutig, dass die Reduzierung von Naturkontakt, wie es in unserer heutigen Gesellschaft zunehmend der Fall ist, negative Folgen für die Gesundheit und die Entwicklung von Menschen hat – auch als Naturdefizitsyndrom bekannt. Die Kombination von Montessori-Pädagogik und tiergestützter Pädagogik weist auch hier vielversprechende Ansätze auf, um dieser weit verbreiteten Problematik zu begegnen.
Textprobe: 2. Theoretischer Hintergrund 2.1.Tiergestützte Pädagogik 2.1.1.Definition Das ist ein weites Feld, schreibt Theodor Fontane 1895 in seinem Roman Effi Briest. Die daraus entstandene Redewendung beschreibt ein Thema, das komplex, vielschichtig und kaum eindeutig zu beantworten ist. Diese Beschreibung ist auch hinsichtlich der Definition von tiergestützten Interventionen und tiergestützter Pädagogik sehr treffend. Seit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Mensch-Tier-Beziehungen und ihren förderlichen Wirkungen auf Menschen, vor allem auf Grundlage der Erkenntnisse des amerikanischen Psychologen Boris M. Levinson von 1961 mit Hunden als förderlichen Therapiebegleitern (vgl. Beetz et al. 2021: 14), gibt es wiederholt Versuche, für diesen Bereich eine einheitliche Terminologie zu etablieren. Was die verwendeten Begrifflichkeiten betrifft, so existiert Wildwuchs (Liese-Evers und Heier 2021: 19) – die Varianten reichen beispielsweise von tiergestützt über tierbegleitet bis zu tierinkludiert, teilweise wird die Tierart in den Begriff integriert (Asinotherapie/ Canetherapie etc.) und auch die Abgrenzung von Therapie und Pädagogik ist oftmals unklar (Wohlfarth und Widder 2011 Strunz und Waschulewski 2020: 15-20). Ein wichtiger Schritt war 1990 die Einführung der Begriffe Animal Assisted Therapy (AAT) und Animal Assisted Activities (AAA) durch die damalige Delta Society, heute Pet Partners. Mit dieser Unterscheidung sollte der gezielte Einsatz von Tieren in einem professionellen Kontext von nicht zielgerichteten Einsätzen durch Ehrenamtliche abgegrenzt werden. Inzwischen verwendet Pet Partners den Oberbegriff Animal Assisted Interventions (AAI), der die Unterkategorien AAT, AAA sowie Animal Assisted Education (AAE) umfasst (vgl. Strunz und Waschulewski 2020: 17). Auch die 1990 gegründete IAHAIO (International Association of Human Animal Interaction Organisations) legte 2014 eine Definition vor. Ihr Ziel war es ebenfalls, die Vielzahl an Begrifflichkeiten weltweit zu vereinheitlichen (vgl. Beetz et al. 2021: 19). Sie schlägt dafür den Oberbegriff Tiergestützte Intervention (TGI) vor. Darunter versteht sie eine zielgerichtete und strukturierte Intervention, die bewusst Tiere in den Bereichen Gesundheitswesen, Pädagogik und Sozialwesen (z.B. Sozialer Arbeit) einbezieht und integriert, um therapeutische Verbesserungen bei Menschen zu erreichen. (IAHAIO 2018: 5). Die TGI wird dabei in vier Unterbereiche untergliedert: Tiergestützte Therapie (TGT), Tiergestützte Pädagogik (TGP), Tiergestütztes Coaching (TGC) und unter bestimmten Voraussetzungen Tiergestützte Aktivitäten (TGA) (vgl. ebd.: 5 f.) Beetz, Turner und Wohlfarth ( vgl. Beetz et al. 2021: 21) empfehlen jedoch eine weitere Differenzierung. Sie schlagen vor, den jeweiligen Grundberuf durch das Adjektiv tiergestützt zu ergänzen, beispielsweise tiergestützte Ergotherapie, tiergestützte Physiotherapie, tiergestützte Psychotherapie sowie tiergestützte Sozialpädagogik oder tiergestützte Heilpädagogik und weitere. Trotz weiterhin unterschiedlicher Begriffsverwendungen lassen sich zentrale inhaltliche Gemeinsamkeiten in den professionellen tiergestützten Angeboten erkennen. Dazu gehören Zielorientierung, Planung, Strukturierung, Dokumentation und Evaluation professioneller Einsätze (vgl. ebd.: 23). Ebenso wichtig ist die klare Abgrenzung zu nicht professionellen Angeboten (AAA/TGA). Voraussetzung für professionelle tiergestützte Interventionen sind eine anerkannte Qualifikation im Grundberuf sowie eine entsprechende Zusatzweiterbildung (vgl. ebd.: 60). Hinsichtlich der Definition von tiergestützter Pädagogik gibt es ebenfalls verschiedene Meinungen und Ansätze. Während der Fokus oftmals auf die sozial-emotionalen Fähigkeiten gelegt wird, schließen andere Auffassungen auch die Förderung der kognitiven und motorischen Kompetenzen sowie der exekutiven Funktionen mit ein (vgl. Strunz und Waschulewski 2020: 18 f.). Nach Otterstedt lassen sich die Ziele der TGP wie folgt zusammenfassen: Begegnung zwischen Mensch und Natur, Schulung der Wahrnehmung, Förderung alltagstauglicher Fähigkeiten, Unterstützung sozialen Handelns sowie Anregung kreativer Lernprozesse (vgl. Otterstedt 2007, zitiert nach ebd.: 20). Strunz und Waschulewski heben insbesondere die Bedeutung von Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung hervor (vgl. ebd.: 15). Außerdem bezog Otterstedt 2007 auch die Erwachsenenbildung in ihre Definition von tiergestützter Pädagogik mit ein, etwa im Rahmen von sozialpädagogischen Projekten im Jugendstrafvollzug oder in spezifischen Erwachsenen-Wohngruppen (vgl. ebd.: 19). Insgesamt lässt sich also sagen, dass durch die Entstehung aus der Praxis heraus das Spektrum der tiergestützten Intervention extrem breit gefächert ist (vgl. Wohlfarth und Widder 2011). Auch die Tatsache, dass im Bemühen um eine einheitliche Terminologie häufig der allgemeine Begriff Tier verwendet wird, stellt letztlich eine starke Vereinfachung dar. Tatsächlich reicht das Spektrum der eingesetzten Tiere von Insekten über Vögel und Reptilien bis hin zu verschiedenen Säugetieren (IAHAIO 2018: 10). Unter ihnen finden sich sowohl Haus- als auch Farmtiere, Flucht- ebenso wie Raubtiere. Die Unterschiede zwischen den Tierarten sind erheblich und verdeutlichen umso mehr, wie breit das Feld der tiergestützten Intervention und Pädagogik tatsächlich ist – ganz im Sinne von Fontanes weitem Feld. In der vorliegenden Untersuchung wird sich trotz des anhaltenden Diskurses hinsichtlich Begrifflichkeiten und Definitionen nachfolgend der Terminologie der IAHAIO angeschlossen und dementsprechend von tiergestützter Intervention bzw. tiergestützter Pädagogik als Unterkategorie gesprochen. 2.1.2. Qualitätskriterien von tiergestützter Pädagogik Die Messung von pädagogischer Qualität stellt generell eine Herausforderung dar. In der tiergestützten Pädagogik gilt dies in besonderem Maße, da hier, wie in 2.1.1. erwähnt, eine große Heterogenität der Angebots- und Finanzierungsstrukturen, sowie der Anbieter, Methoden und Tierarten, besteht (vgl. Wohlfarth und Widder 2011). Klare Qualitätsstandards sind jedoch notwendig. Sie ermöglichen die Vergleich- und Beurteilbarkeit von Projekten und Interventionen, dienen der effizienten Verwendung finanzieller Mittel, sichern ein professionelles Selbstverständnis der Anbieter und schützen zugleich die Grundlagen des Tierschutzes sowie tierethische Prinzipien (Wohlfarth 2021: 55 f.). Ein zentrales Ziel ist daher die Etablierung von Mindeststandards in der tiergestützten Pädagogik. Eine Grundvoraussetzung für Qualität ist die Qualifikation der ausführenden Fachperson. Neben einem anerkannten Abschluss im jeweiligen Grundberuf wird hierfür eine Zusatzqualifikation in der tiergestützten Intervention gefordert, die von einem durch ISAAT oder ESAAT zertifizierten Anbieter verliehen wird (vgl. ebd.: 60). Um Qualität erfassen zu können, wird sie in verschiedene Dimensionen unterteilt. Ein verbreitetes Modell zur Messung pädagogischer Qualität ist die Unterscheidung von Prozess-, Struktur- und Orientierungsqualität nach Tietze (vgl. Schäfer-Pichula 2021). Prozessqualität bezieht sich auf die Kommunikation und Interaktion zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern. Sie wird durch Faktoren wie verwendete Materialien, didaktische Planung, soziale Rahmenbedingungen und Tagesstrukturen beeinflusst. Strukturqualität beschreibt Aspekte wie Personalschlüssel, räumliche Gegebenheiten oder die Qualifikation des Personals. Unter Orientierungsqualität fallen das pädagogische Konzept, das Leitbild und die Ziele der Einrichtung sowie die Werte und Haltung der Pädagog:innen (vgl. ebd.). Für die tiergestützte Pädagogik wird ein ähnliches Modell genutzt. Es unterscheidet die Dimensionen Struktur-, Prozess-, Ergebnis- und Planungsqualität (vgl. Wohlfarth 2021: 58-65). Struktur- und Prozessqualität entsprechen dabei weitgehend den Definitionen aus dem Modell von Tietze. Ergänzend wird die Ergebnisqualität berücksichtigt, die sich auf Veränderungen des Gesundheitszustands, der Lebensqualität, der individuellen Ressourcen, der Persönlichkeitsentwicklung oder der Zufriedenheit der Klient:innen bezieht. Die Planungsqualität bewertet schließlich, ob ein tatsächlicher Bedarf für die tiergestützte Intervention vorliegt, ob die Bedürfnisse der Zielgruppe beachtet werden und inwieweit Vorerfahrungen aus anderen Projekten sowie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Planung einfließen (vgl. ebd.). 2.1.3. Wirkfaktoren tiergestützter Pädagogik Dass der unterstützende Einsatz von Tieren in der Pädagogik ein hohes Potenzial zur wirksamen Förderung von Menschen hat, ist inzwischen durch zahlreiche Studien dokumentiert (vgl. Beetz et al. 2021: 24 siehe auch 2.1.4.). Die Gründe für die diversen positiven Wirkungen gestalten sich dabei sehr komplex und werden zunehmend erforscht und interdisziplinär in Zusammenhänge gebracht (vgl. ebd.: 25-27). Im Folgenden soll ein Überblick über einige grundlegende Wirkfaktoren gegeben werden (siehe dazu auch Grafik Wirkfaktoren in der TGI in Anhang 1). 2.1.3.1. Biophilie Ein zentraler Wirkfaktor tiergestützter Intervention ist das Phänomen der Biophilie. Der Begriff setzt sich aus dem altgriechischen bios ( Leben ) und philia ( Liebe ) zusammen (vgl. Liese-Evers und Heier 2021: 13). Der amerikanische Biologe Edward O. Wilson definierte ihn 1984 als vererbte emotionale Affinität des Menschen zu anderen lebenden Organismen (Wilson 1984, zitiert nach ebd.). Biophilie umfasst jedoch mehr als nur die Zuneigung zu allem Lebendigen. Sie beschreibt ein breites Spektrum an Empfindungen, darunter Nähe, Faszination, aber auch Angst oder Ekel. Ebenso gehört der Wunsch, Natur zu nutzen oder zu beherrschen, dazu. Biophilie bedeutet somit jede Form der Bezugnahme des Menschen zur lebenden Natur (vgl. Beetz et al. 2021: 28). Die enge Verbundenheit mit der Natur ist nachvollziehbar, da der Mensch selbst Teil dieser Natur ist. Im Verlauf der Evolution entwickelte er sich aus frühen Lebensformen über viele Stadien hinweg und blieb stets in Wechselwirkung mit Pflanzen, Tieren und anderen Organismen. Diese gemeinsame Entwicklungsgeschichte hat den heutigen Menschen tief geprägt. Intuitive Wahrnehmung von anderen Lebewesen sowie Reaktionen auf Naturphänomene waren über Jahrmillionen entscheidende Überlebensstrategien (vgl. ebd.). Auch in einer zunehmend naturfernen Lebenswelt sind diese ursprünglichen Reaktions- und Verhaltensweisen weiterhin präsent. Dies zeigt sich besonders in der Resonanz des Menschen auf Tiere. Schon die bloße Anwesenheit eines ruhigen und entspannten Tieres kann beim Menschen ein Gefühl der Sicherheit und damit Entspannung hervorrufen (vgl. ebd.). Bereits Babys zeigen eine deutliche Zuwendung zu Tieren und belegen damit die angeborene biophile Veranlagung des Menschen (vgl. DeLoache et al. 2011). 2.1.3.2. Soziale und kognitive Konvergenz Ein weiterer zentraler Aspekt zum Verständnis der Wirkung von Tieren auf den Menschen ist die soziale und kognitive Konvergenz beider Lebensformen. Im Verlauf der Evolution entstanden zwischenartlich gemeinsame[…] Strukturen und Mechanismen von Gehirn und Physiologie, die das Sozialverhalten steuern (Kotrschal 2014, zitiert nach Beetz et al. 2021: 29). Grundemotionen wie Appetenz, Aggression, Furcht oder Angst, Lust, Fürsorge, Bindung, soziale Panik und Spiel finden sich sowohl beim Menschen als auch bei Vögeln, Säugetieren und weiteren Wirbeltieren (vgl. Panksepp 1998, zitiert nach ebd.). Ebenso teilen Menschen und viele Tierarten grundlegende soziale Verhaltenssysteme, darunter Bindung, Fürsorge oder Stressbewältigung (vgl. ebd.: 30). Diese Parallelen in Emotionen, Sozialverhalten und Physiologie bilden eine wesentliche Grundlage für Kommunikation, Interaktion und Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Spiegelneuronen. Sie wurden nicht nur beim Menschen, sondern auch bei vielen Tierarten nachgewiesen. Spiegelneuronen ermöglichen Phänomene wie Stimmungsübertragung oder Gruppensynchronisation, auch zwischen Individuen unterschiedlicher Spezies. Sie gelten zudem als Basis für die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, also emotional empathisch zu sein (vgl. ebd.). Beetz, Wohlfarth und Kotrschal (Beetz et al. 2021: 31) vergleichen diese Verhaltenssysteme mit einer Matroschka-Puppe. Der innerste Kern entspricht der emotionalen Ansteckung, die evolutionär sehr alt und dem Menschen vermutlich mit vielen Wirbeltieren gemein ist. Die äußeren Schichten stehen für stammesgeschichtlich jüngere, rationalere Mechanismen, die sich je nach Lebensumwelt und Anforderungen artspezifisch unterschiedlich entwickelt haben.
Vera Lemcke ist 1989 im Münsterland geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Abitur 2009 machte sie zunächst eine Ausbildung zur Reken-Reitlehrerin, bei der sie bereits die Freude an einer pädagogisch orientierten und praxisnahen Wissensvermittlung sowie die vermehrte Berücksichtigung des Tierwohls, im Vergleich zu vielen anderen Bereichen der Pferdeszene, schätzte. Anschließend absolvierte sie weitere Berufsausbildungen und arbeitet seitdem als Montessori-Pädagogin im Elementarbereich. Um ihre Begeisterung für die Natur und ihre emotionale Verbundenheit zu Tieren auch beruflich weiter zu vertiefen, schloss sie 2025 sehr erfolgreich die Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention ab. Ihre große Leidenschaft ist es, Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gemeinsam mit Tieren zu begleiten und sie zu unterstützen. Sie verbindet dazu die Ansätze der Montessori-Pädagogik mit den zahlreichen förderlichen Wirkfaktoren der tiergestützten Pädagogik. Besonders am Herzen liegt es ihr dabei, die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Tier gleichermaßen zu achten. Mit Kreativität, Empathie und Herzblut begleitet sie in ihrer Arbeit Menschen auf ihrem persönlichen Weg - sei es mit der Schnecke, die uns oftmals im Garten begegnet, den faszinierenden Nachfahren der Dinosaurier, den Hühnern, oder dem imposanten Steppentier Pferd – von jedem Lebewesen können wir Menschen etwas lernen und daran wachsen.
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