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  • Natürlich auf den Spuren Gottes. Schöpfungsspirituelle und tiergestützte Arbeit in einer evangelischen Pfarrstelle

Pädagogik & Soziales


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Produktart: Buch
Verlag:
Diplomica Verlag
Imprint der Bedey & Thoms Media GmbH
Hermannstal 119 k, D-22119 Hamburg
E-Mail: info@diplomica.de
Erscheinungsdatum: 02.2026
AuflagenNr.: 1
Seiten: 104
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback

Inhalt

Ich gehe in den Wald, da bin ich Gott nah. Oder: Hunde sind Engel mit 4 Pfoten. Sätze wie diese zeigen: Viele Menschen erleben Natur und Tiere auch auf spirituelle Art. Wie kann Kirche diesem Bedürfnis, die eigenen tierischen Lebensschwerpunkte mit dem Glauben zusammen zu bringen, Rechnung tragen? Und: Geht das überhaupt? Schließlich haben doch Kirche und Theologie selbst über die Jahrhunderte hinweg viel zur Entfremdung des Menschen zur Natur beigetragen! Das Umdenken, das heute in Kirche beginnt, ist dringend nötig – und faktisch richtig: Wie direkt die Bibel Natur in Glaubenszusammenhänge einbettet, ist verblüffend. Dieses Buch möchte auf verständliche Art zeigen: Natur und Gott, Tiere und Spiritualität können in enger Verbindung zueinander gesehen werden. Wie sich dies in der kirchlichen Arbeit niederschlagen kann, welche praktischen Wege beschritten werden können, dazu liefert der praxisorientierte Teil des Buches Anregungen. Wie bunt wird Kirche, wenn dort nicht nur geredet, sondern auch gewiehert, gebellt oder miaut wird – und wenn Menschen Lust und Mut bekommen, Herz und Seele für Gottes Geist in allem Lebendigen zu öffnen!

Leseprobe

Textprobe: 2. Es ist ein Gott, der da wirkt alles in allem – Schöpfung, Tier und Mensch in der Theologie 2.1 Schöpfung, Tier und Mensch in der Bibel Die Umwelt des Volkes Israel war in ihren jeweiligen religiösen Kulten eng mit Natur verbunden. Die kanaanäischen Gottheiten hatten stets in irgendeiner Weise einen Bezug zur Natur (Ablauf der Jahreszeiten, Gott der Erde, des Meeres, Himmel usw.). In der ägyptischen Religion offenbarten sich die Götter als Tiere, die wiederum dann als göttlich verehrt wurden. Gegen die Übernahme eines derartigen mythischen Verständnisses von Tieren wehrte sich später das Volk Israel mithilfe des Bilderverbotes. Leider hatte dies wirkungsgeschichtlich bis heute die Folge, dass Tiere und Schöpfung aus dem Fokus von Gottesbegegnungen gerieten und auf einen Nutzen für den Menschen reduziert wurden. Zur biblischen Lebenswelt jedoch gehören Tiere auf ganz selbstverständliche Art dazu. Auf beinahe jeder Seite des Alten Testamentes kommen Tiere vor, und die Bibel sieht sie in enger Gemeinschaft mit dem Menschen. Immer wieder werden Beispiele aus der Tierwelt als Vergleich für Gott und sein Handeln hinzugezogen: Gott ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt […] (5. Mose 32,11). Auch Jesus schöpft die Bilder seiner Gleichnisse aus der Tier- und Pflanzenwelt seiner Zeit. Gleichzeitig teilt sich die Natur für den damaligen Menschen sehr viel stärker als für uns in eine wilde Natur , die große und unabsehbare Gefahren mit sich brachte, und eine gezähmte Natur im direkten Umfeld (Vieh, Ackerbau usw.). Im Folgenden sollen Grundzüge des biblischen Verhältnisses von Mensch, Schöpfung bzw. Tierwelt nachgezeichnet werden. Dabei greife ich die meinem Dafürhalten nach wichtigsten Aspekte heraus und versehe sie lediglich beispielhaft mit biblischen Verweisen. 2.1.1 Schöpfungsgemeinschaft: Tier und Mensch sind schöpfungsbedingt miteinander eng verbunden Im ersten (und jünger zu datierenden) Schöpfungsbericht füllen sich zwar Wasser und Luft schon am fünften Tag mit Fischen und Vögeln, während Gott die Landtiere erst am sechsten Tag erschafft. Aber jeweils über sie alle, über Fische und Vögel sowie über Landtiere, spricht Gott denselben Segen wie über den Menschen: Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch. (Gen. 1,22). Am sechsten Tag jedoch werden nicht nur die Landtiere ins Leben gerufen, sondern auch der Mensch. Tier und Mensch stehen damit in unmittelbarer Nähe zueinander, zumal Gott an beiden gesondert Gefallen findet. Sowohl nach der Erschaffung der Tierwelt als auch nach Erschaffung des Menschen lesen wir einzeln: Und Gott sah, dass es gut war. Die eigentliche Krone der Schöpfung , nämlich ihr Ziel, ist im ersten Schöpfungsbericht nicht der Mensch, sondern der Sabbat als Ruhe-, Feier- und Genusstag alles Erschaffenen. Entsprechend gilt später in den Gesetzestexten die Sabbatruhe nicht nur für Menschen, sondern auch für das Vieh (vgl. 2.1.2). Nach dem ersten Schöpfungsbericht lebt die ursprüngliche Schöpfung in einem umfassenden Frieden miteinander und von daher auch vegan. Dies gilt für Mensch und Tier gleichermaßen: Siehe, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. (Gen. 1, 29f.) Die Vision des Friedensreiches bei Jesaja (vgl. 2.1.5) rekurriert auf diesen umfassenden ursprünglichen Schöpfungsfrieden, in dem Tier und Mensch in Einklang miteinander und ohne jedwede Gewalt leben. Die Auftrag, über die Erde zu herrschen und sie sich untertan zu machen, wurde in der Neuzeit absolutistisch missverstanden und hatte daraufhin eine verheerende Wirkungsgeschichte bis heute. Tatsächlich verwendet der hebräische Urtext fast schon martialische Begriffe (das Verb bakasch ist mit die Erde untertan machen eher zu schwach übersetzt und wird in anderen Kontexten mit vergewaltigen gleichgesetzt). Diese vergleichsweise harten Worte werden jedoch in Gen 1, 29 näher erläutert. Es wird deutlich, dass eben nicht eine neuzeitliche Naturbeherrschung gemeint ist. Denn in den folgenden Versen beinhaltet die geforderte Naturbeherrschung nicht einmal die Tötung von Tieren zur Nahrungsaufnahme. Vielmehr bezieht sich das Wort auf die seit dem Neolithikum für jede menschliche Existenz und Kultur grundlegende und notwendige Beherrschung der Erde durch Ackerbau und Bergbau, vor allem aber die Heranziehung von Tieren zum Ziehen von Pflügen und Wagen, zum Reiten und Lasttragen, für die Gewinnung von Mich und Wolle und für vieles andere. Das dafür notwendige Maß an Gewalt wurde von den Menschen nicht verdrängt, sondern fand seinen Niederschlag in eben jenem Verb bakasch . Insgesamt betrachtet nutzt die Bibel außerdem hier vielmehr die Bild- und Sprachwelt des altorientalischen Königtums. Der Mensch soll wie ein guter altorientalischer König verantwortlich mit dem ihm anvertrauten Leben umgehen. Der Satz vom Dominium Terrae ist auf diesem Hintergrund als Auftrag zu verstehen, für das große Ganze zu sorgen und dafür Verantwortung zu tragen. Dass der Mensch allein dazu fähig ist, hebt ihn von der übrigen Schöpfung hervor: Es ist diese Verantwortlichkeit, die ihn zu einem Ebenbild Gottes macht. Der zweite (jahwistische) Schöpfungsbericht ist der ältere der beiden Schöpfungsberichte. Er wirkt weniger sachlich Gott schafft die Welt wie ein Handwerker aus Lehm. Aus der Lehmfigur Mensch wird erst ein lebendiges Wesen, indem Gott ihm seinen Lebensatem einbläst. Dieser Lebensatem ist ein weiteres Moment, das Mensch und Tier gegenüber der übrigen Schöpfung miteinander verbindet (Gen. 7,15): Beide tragen den Lebensatem Gottes in sich. Im Laufe der Schöpfung erkennt Gott, dass der Mensch allein ist und hat Mitleid mit ihm. Seine erste Lösung für die Einsamkeit des Menschen ist überraschenderweise die Erschaffung der Tierwelt als Partner:in für den Menschen. So heißt es in 1. Mose 2,18: Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen – ein Gegenüber, das ihm entspricht. Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde . Erst als sich der Mensch mit allen Tiere vertraut gemacht, ihnen im Laufe dieses Beziehungsprozesses ihre Namen gegeben und sie als individuelle Wesen benannt hat, erkennt Gott, dass noch kein Geschöpf dabei ist, das Sprache und Bewusstsein mit dem Menschen teilt. Insofern ist noch kein Gegenüber auf Augenhöhe möglich. Aufgrund der Erkenntnis der Unterschiedlichkeit zwischen Mensch und Tier in aller Gemeinschaft erschafft Gott dann Eva . Scheinbar betrachtet die Bibel also Tiere von allem Anfang an als zu einem wirklichen Gegenüber und Beziehungspartner des Menschen bestimmt und von Gott geschaffen. In der Wahrnehmung von Tieren, ihrer Beobachtung und Abgrenzung findet der Mensch zu sich selbst und erkennt sich als Mann und Frau. Ursprünglich – wie die Tiere – ohne Fähigkeit zur Erkenntnis von gut und böse geschaffen, erlangt der Mensch erst durch den Sündenfall die Kompetenz, ethisch-moralisch zu urteilen. Ist hier angedeutet, dass von den Autoren auch das vernünftige Denken , der Verstand, nicht von Schöpfung an dem Menschen zu eigen war und der Mensch im Urzustand auch hier der Tierwelt noch näher war? Bis zum Sündenfall gleicht der Mensch jedenfalls auch äußerlich den Tieren: Er ist nackt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Erst mit der Begabung , mit dem Verstand Unterscheidungen zu treffen, erwirbt sich der Mensch die Möglichkeit, sich zu schämen – ebenfalls eine Eigenschaft, die ihn vom Tier unterscheidet. Sein Aufenthalt im Paradies endet mit einer Gnadentat Gottes: In Liebe erkennt er, dass der Mensch sich seiner Nacktheit schämt und schenkt ihm Felle, um sich zu bedecken, bevor er ihn zu seinem Schutz aus dem Paradies verbannt . Eine erste Verschiebung im Verhältnis Tier – Mensch deutet sich an. Erst später wird der Mensch auch zur Bedrohung für Tiere, nämlich erst ab dem Zeitpunkt, nachdem der Mensch durch den Brudermord Kains an Abel die Spirale der Gewalt in Gang gesetzt hat. Mit dieser Tat durchbricht der Mensch die ursprüngliche Schöpfungsordnung, die eine gleichberechtigte Partnerschaft alles Lebendigen vorgesehen hatte. Als ein Gegenüber des Menschen ist in Folge auch die Tierwelt von der Ausübung von Gewalt durch den Menschen betroffen: Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere der Erden, über alle Vögel des Himmels, über alles, was auf Erden kriecht und über alle Fische im Meer in eure Hand sind sie gegeben (Gen. 9,3). Denn während die Tiere die Ordnung des Herrn kennen und sich daran halten, tut der Mensch dies nicht: Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen (Jer. 8,7). Auf den Bruch des Menschen mit der göttlichen und ursprünglichen Friedensordnung hin ersetzt Gott diese im Anschluss durch eine neue Ordnung, die die Gewalt des Menschen begrenzen soll: Gott schließt seinen Bund nicht nur mit der Menschheit, sondern genauso mit der Tierwelt (s. 2.1.2). In den Speisegeboten begrenzt er die Macht des Menschen, Tiere zu töten. Übertragen auf die Realität des Weltverlaufs heißt das: Da der Mensch sich in der Geschichte als Fleischesser manifestiert hat, nehmen die biblischen Zeug:innen die ursprüngliche (und vegane) Schöpfungsordnung als nicht realisierbar wahr. Die Speisegebote stellen in der Folge sozusagen eine Notlösung, eine Notordnung dar, um das Getötetwerden von Tieren durch Menschen zu begrenzen: Fleisch, das seine Seele – sein Blut – noch in sich hat, dürft ihr nicht essen (Gen. 9,4). Bei jedem Fleischgenuss wird also daran erinnert, dass eine unvermeidliche Gewalttat gegen ein Lebewesen Voraussetzung dessen ist. 2.1.2 Bundesgemeinschaft: Schöpfung, Tier und Mensch haben Anteil an Gottes heilvollem Bund Wie gezeigt, teilt sich der Mensch mit der Tierwelt schöpfungsbedingt das Wohlgefallen Gottes, seinen Segen sowie den Lebensatem, der Mensch WIE Tier eine besondere Würde verleiht. Mensch und Tier sind von Schöpfung an miteinander durch ein besonderes Band partnerschaftlich verbunden. Im 1. Buch Mose folgt auf Schöpfungsgeschichten (Gen. 1-2), Sündenfall (Gen. 3) und Brudermord (Gen. 4) die Erzählung der Sintflut (Gen. 6-9), die im Bundesschluss mündet. Nachdem der Mensch Gewalt in die Schöpfung gebracht hat, die alle Geschöpfe in Mitleidenschaft zieht und infolgedessen eine gewaltige Sintflut droht, stellt Gott Noah, seine Familie und ein Paar jeder Tierart unter seinen Schutz. In einer gewaltigen Prozession des Lebens zieht Noah als Geschöpf unter Geschöpfen in die rettende Arche ein – und nach Beendigung der Bedrohung auch wieder heraus. Mensch und Tier erscheinen hier als Mitglieder einer umfassenden Schöpfungs- und Rettungsgemeinschaft. Dies schlägt sich auch im anschließenden Bundesschluss nieder: Hier haben die Tiere als Vertragspartner Gottes genauso Anteil wie der Mensch. Der Bund Gottes mit der Zusage der Erhaltung und Bewahrung der ganzen Schöpfung vor katastrophaler Gewalt gilt allen lebendigen Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde (Gen. 9, 16). Tiere werden also von Gott als ebenbürtige Bundespartner:innen betrachtet und stehen auch hier gleichberechtigt und gleichzeitig schutzbedürftig neben dem Menschen. Auch beim zweiten Bundesschluss am Sinai, jetzt zwischen dem Volk Israel und Gott, wird die Tierwelt aufgenommen. In das auf der Schöpfungsordnung gründende Erholungsgebot am Sabbats werden neben den zum Volk Israel gehörenden Menschen auch alle andersstämmigen Menschen, Angestellte und Sklaven sowie völlig selbstverständlich genauso auch das Vieh einbezogen: Am siebten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht der Fremdling der in deiner Stadt lebt (Ex. 20,10). Die Tierwelt wird in manch anderen Geboten ausdrücklich unter den Schutz des Menschen gestellt: Wenn du siehst, wie der Esel deines Gegners unter der Last zusammenbricht, dann lass ihn nicht im Stich, sondern leiste ihm Hilfe (Ex. 23, 5). Das Neue Testament greift dieses Gebot auf und sieht das Tier nicht als Sache, sondern als Lebewesen, das Leid fühlt und dem geholfen werden muss: Und Jesus sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, dem sein Sohn oder sein Ochse in den Brunnen fällt und der ihn nicht alsbald herauszieht, auch am Sabbat? (Lk. 14,5). Nicht nur interpretiert Jesus das Sabbatgebot in eine umfassende Richtung, die weg von diktatorischen Normen geht: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbat willens (Mk 2,27). Sondern er geht gleichzeitig völlig selbstverständlich mit einer Erkenntnis um, die den Menschen späterer Jahrhunderte abhanden kommt: Das Tier ist genauso leidensfähig wie der Mensch! In den Gleichnissen Jesu kommt dem folgend zum Tragen: Nächstenliebe gilt jedem Mitgeschöpf. Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) bleibt die Frage offen, wer denn der Nächste sei. Die Pointe besteht darin, dass ich durch keine verstandesmäßigen Charakteristika bestimmen kann, wer mein Nächster sei. Liebe ist nicht rationiert die Liebe (im Sinne von Agape), die ich dem Lebewesen entgegenbringe, das mir begegnet, lässt mir das Gegenüber zum Nächsten werden. 2.1.3 Lobpreisgemeinschaft: Schöpfung, Tier und Mensch stehen im Lob Gottes Seite an Seite Der Mensch lobt Gott vorrangig kraft Vernunft und Sprache. Aber nicht nur der Mensch ist in der Lage, Gott zu dienen und ihn zu loben. Auch Schöpfung, Tier- und Pflanzenwelt loben Gott genauso – auf eine direkte und natürliche Art und Weise: Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben (Jes. 43, 20). Die ganze Schöpfung, jedes Lebewesen, alles, was Odem hat (Ps 150, 6) wird aufgerufen, Gott zu preisen: Lobet den HERRN auf Erden, ihr großen Fische und alle Tiefen des Meeres, Feuer, Hagel, Schnee und Nebel, Sturmwinde, die sein Wort ausrichten, ihr Berge und alle Hügel, fruchttragende Bäume und alle Zedern, ihr Tiere und alles Vieh, Gewürm und Vögel (Ps. 148, 7-10). Es wird damit deutlich, dass sowohl Gotteserkenntnis als auch Verkündigung sich nicht unbedingt zwangsweise auf Verstand und Sprache gründen und ihrer nicht notwendigerweise bedürfen. Gotteserkenntnis, daraus folgend Lobpreis und auch Verkündigung an das begegnende Gegenüber geschieht hier aus dem bloßen Sein heraus, indem Tier- und Pflanzenwelt und die ganze Schöpfung das vollziehen und leben, wozu sie geschaffen sind. Wenn ich die biblischen Aussagen an dieser Stelle ernst nehme, sollten sie den Menschen etwas demütiger werden lassen und Anthropozentrismus sowie der Betonung des Verstandes als einzigem Erkenntnisweg entgegen wirken. 2.1.4 Leidensgemeinschaft: Schöpfung, Tier und Mensch leiden gemeinsam an der Welt Tier und Mensch teilen denselben von Gott zugedachten Lebenskreislauf: Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: Wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie alle haben einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh denn es ist alles eitel (Koh. 3,19). Auch in Leid und Schmerz sind Mensch und Tier miteinander vereint. Dabei trifft uns alle nicht nur die Bedrohtheit unserer Existenz, sondern genauso auch die Begrenztheit eines Lebens, das sich nicht selbst retten kann. Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. […] Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt (Röm. 8, 18ff). Alle Geschöpfe vereint miteinander, dass sie unter den Begrenztheiten der Welt leiden und auf Erlösung warten. Leider kennt die christliche Theologie gegenüber der Gemeinschaft derer, die unter dem Gesetz leiden keine explizite Lebensfreude-Gemeinschaft . Ein Pendant ist in der Lobpreisgemeinschaft (vgl. 2.1.3) zu sehen, da der Lobpreis die Antwort des Geschöpfes auf die von Gott erfahrene Liebe und Zuwendung bedeutet. Zwar liegt der Schwerpunkt hier auf dem Lob Gottes, jedoch erwächst dieses daraus, dass das Leben mit all seiner Gnade als Geschenk angenommen und erlebt wird. Dies gilt für Mensch und Tier: Sie allen loben Gott auf ihre Weise. Bildlich heißt es in Jes 55: Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser. […] Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen. 2.1.5 Heilsgemeinschaft: Der Schöpfungsgemeinschaft entspricht die Erlösungsgemeinschaft Wie in der ursprünglichen Ordnung die Schöpfung inklusive Tier- und Pflanzenwelt direkte und gleichberechtigte Partnerin des Menschen war, so ist sie genauso auch in die Vision der erlösten Welt aufgenommen. Im Friedensreich wird die ursprüngliche Ordnung aus einer Zeit, bevor (theologisch gesprochen) der Mensch Gewalt über die Schöpfung gebracht hat, wieder hergestellt sein: Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Panther beim Böcklein lagern. Kalb und Löwe werden miteinander grasen, und ein kleiner Knabe wir sie leiten […] und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind (Jes. 11, 6-9). Es wird von einer neuen Welt gesprochen, in der es keinen Grund mehr geben wird, um sich gegenseitig Gewalt anzutun – weder innerartlich noch speziesüberschreitend und noch nicht einmal zum Zwecke der Nahrungsaufnahme. Menschen wie Tiere werden wie zu Paradieszeiten wieder vegan leben. Mit Jesus ist die neue Schöpfung, das Reich Gottes bereits angebrochen Es gibt zahlreiche mehr oder weniger deutliche Anspielungen darauf in den Evangelien. U.a. wird der alle Lebewesen umgreifende Erlösungsfrieden in den Blick genommen. U.a. heißt es von Jesus im Zusammenhang der Versuchungsgeschichte im Markusevangelium: Und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht vom Satan. Und er war mit den Tieren, und die Engel dienten ihm (Mk 1, 13). Hier schließt sich der Kreis: In Jesus als dem Messias manifestiert sich das kommende Friedensreich. Mensch und Natur, Mensch (in der Gestalt Jesu) und (wildes) Tier sind in der Gemeinschaft des sechsten Schöpfungstages wieder Seite an Seite vereint. ...und er war mit den Tieren… - denn in Jesus ist das Reich Gottes bereits angebrochen. Über diese Andeutung hinaus geht dieser schlichte Satz jedoch noch weiter. Einen das Markusevangelium prägenden Zug stellt das Messiasgeheimnis dar. Menschen sehen die Wunder, die Jesus wirkt und hören seine Botschaft, jedoch bleibt der Schleier eines Geheimnisses darüber liegen. Kaum ist für sie hinter der Person Jesu der Messias, der Sohn Gottes, erkennbar. Demgegenüber scheint den Tieren so etwas wie eine unmittelbare Gotteserkenntnis gegeben zu sein: Als Jesus in der Wüste ist, erkennen selbst wilde Tiere, die sonst eine Gefahr für den Menschen darstellen, seine Göttlichkeit. Aus dieser Erkenntnis heraus greifen sie ihn nicht an, sondern dienen ihm sogar. Die Tiere haben hier zur Gotteserkenntnis einen natürlich Zugang, während die Menschen dessen bedürfen, dass Jesus ihnen die Augen öffnet oder sie den Finger in die Wunde legen können – und selbst dann sind sie oft genug trotzdem mit Blindheit geschlagen . Auch das Markusevangelium deutet hier an, dass Tiere einen unmittelbareren Zugang zu Gott haben als wir Menschen und uns Vorbild und Lehrer:innen sein können. An dieser Stelle sei angemerkt, dass über das Verhältnis Jesu zur Tierwelt im Neuen Testament wenig zu finden ist. In den apokryphen Schriften werden dagegen viele Begebenheiten aus dem Leben Jesu berichtet, in denen er wertschätzend und liebevoll mit Tieren umgeht. Es wird berichtet, an Jesus sei ein Schwein vorbeigegangen. Jesus sagte zu ihm: >Geh hin in Frieden<. (Agraphon 199). Jesus spricht hier das Schwein, ein im jüdischen Glauben unreines Tier, als personelles Gegenüber an, dem er genau so den Frieden Gottes verkündigt und das er segnet wie er es gegenüber Menschen tut. Ähnliche Aussagen finden sich in zahlreichen apokryphen Schriften wie z.B. auch dem Thomasevangelium und wären es wert, in den Blick genommen zu werden. 2.1.6 Die Schöpfung als Verkündigerin und Ziel der Verkündigung Nicht nur gilt die Zusage der Erlösung von Leid und Tod der gesamten Schöpfung. Sie ist selbst Verkündigerin (vgl. 2.1.3) und gleichzeitig als Adressatin in die Verkündigung der frohen Botschaft mit hinein genommen. Der Missionsbefehl bei Markus hat ausdrücklich eine universalistische Ausrichtung: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur (Mk 16, 15). Wenn wir diesen Satz ähnlich wie Franziskus von Assisi ernst nehmen wollten, stellte sich die Frage, mit welcher Sprache wir der Tierwelt die Liebe Gottes verkündigen könnten – ein Anknüpfungspunkt für die tiergestützte Arbeit, die analoge und digitale Kommunikation unterscheidet und in der ein liebevoller, wertschätzender und bedürfnisorientierter Umgang mit Tieren von grundlegender Bedeutung ist. 2.1.7 Schöpfung und Tiere als Lehrmeister:innen des Menschen Tiere und Natur werden von Gott mit Nahrung versorgt und haben Anteil an Gottes lebensstiftendem Geist: Es wartet alles auf dich, dass du ihnen Speise gibst zu seiner Zeit. […] Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu das Antlitz der Erde (Ps. 104,30). Späte Schichten des Alten Testaments gehen davon aus, dass sich die Schöpfung inklusive der Tier- und Pflanzenwelt durch eine Gottunmittelbarkeit auszeichnet, die uns Menschen Vorbild und Lehrer:in sein kann: Frag doch das Vieh, das wird dich`s lehren, und die Vögel des Himmel, die werden dir`s sagen, oder die Sträucher der Erde, die werden`s dich lehren, und die Fische im Meer werden dir`s erzählen. Wer erkennte nicht an dem allen, dass des HERRN Hand das gemacht hat, dass in seiner Hand ist die Seele von allem, was lebt, in seiner Hand auch der Geist im Leib eines jeden Menschen? (Hi 12,7-10). In der Weisheitsliteratur werden Natur und Tierwelt immer wieder als Vorbild für den Menschen in Lebens- und Glaubensfragen herangezogen. Die Weisheitsliteratur trägt den Schöpfungsgedanken tief in sich sie zieht aus Naturbeobachtungen Schlussfolgerungen für das eigene Tun: Geh zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise. (Spr. 6,6). Die Trias von hingehen, sehen und lernen ist eine interessante Analogie zu tiergestützter Arbeit und Erlebnispädagogik. Sie verbindet Kontaktaufnahme ( hingehen ) mit Beobachtung ( sieh hin ) und Lernen ( werde weise ). Manches muss be-griffen und er-lebt werden, um gelernt zu werden. Natur, Tiere als Lehrmeister:innen für den Menschen - paradigmatisch dafür und mit einer gehörigen Portion Humor versehen lässt sich die Geschichte von Bileams Eselin lesen (Num. 22, 21-34). Ich möchte sie an dieser Stelle ein interpretierend nacherzählen. Denn vom Prinzip her ist sie das beste Beispiel für eine lebensverändernde Begegnung mit einem Tier – hier einer Eselin. Denn sie ist die heimliche Hauptperson der Geschichte, an der alles hängt. Die Esel-Dame war wieder einmal auf Wanderschaft mit ihrem sogenannten Herrn , Bileam. Ein besonderer Mensch war der – und das wusste er auch sehr gut selbst. Bileam war Heide, gehörte nicht zum heiligen Volk . Und trotzdem hatte er schon als Kind einen besonderen Draht zu Gott gehabt. Und den hatte er erfolgreich ausgebaut. Er war ein bekannter Prophet geworden, dessen Ruhm bis an die Königshäuser gelangte. Wenn EINER weiß, was Gottes Wille ist, dann ich – sagte Bileam sich in aller Bescheidenheit. Aus diesem Grund war Bileam dann auch dieses Mal mit seiner Eselin unterwegs. Wie etliche Male davor – ein durch die Jahre zusammengeschweißtes Team waren die beiden. Der König der Moabiter hatte Bileam gerufen und ihn gebeten, das Volk Israel zu verfluchen. Das passte dem Gott Israels natürlich erst einmal nicht. Aber irgendwann hat er sich erweichen lassen. Mit einer Einschränkung. Er sagt zu Bileam: Mach dich ruhig auf den Weg – aber tu nichts anderes als das, was ich dir dann sagen werde. Bileam und Eselin sind also auf dem Weg durchs Gebirge, quer durch felsige Passagen und über Abgründe hinweg – die Eselin hat hier definitiv Heimvorteil. Aber plötzlich stutzt sie – und bleibt einfach stehen, die Beine in den Boden gerannt. Alle Vorurteile scheint sie zu bestätigen: Esel sind einfach störrische Geschöpfe. Oder etwas nicht? Bileam wird aus seinen Gedanken gerissen und schaut sich um: Nichts zu sehen. Los, weiter , sagt er und stößt der Eselin halb liebevoll halb verärgert in die Flanken. Doch die Eselin bewegt sich keinen Millimeter. Sie steht wie ein Standbild – mit aufgerissenen Nüstern, die Augen weit offen. Und Bileam steht mit. Sekunden vergehen. Minuten. Nun komm , sagt Bileam schon etwas ungehaltener und zieht fester am Strick. Keine Reaktion. 10 Minuten später: Dasselbe Bild. Der Geduldsfaden von Bileam wird langsam dünn: Du stures Vieh, da ist doch nix. weiter jetzt… Wie Menschen zu jeder Zeit weiß auch Bileam: Esel sind störrisch. Scheinbar. Die Bibel spielt mit unseren Vorurteilen. Und die Ignoranz seiner Eselin facht Bileams Zorn noch weiter an. Auch als er sie leicht in die Flanke stupst – nichts. Kein Wunder, dass bei Bileam der Zorn zu kochen beginnt: Dieser verdammte sture Esel! Kann er nicht EINMAL tun, was er sagt? Mit Bileam gehen die Pferde durch. Wer nicht hören will, muss fühlen – dann eben so. Ein Stock ist schnell gefunden, und schon prasseln die Schläge auf die Eselin herab. Verzweifelt versucht sie, auszuweichen. In alle Richtungen, nur nicht nach vorn. Bileam könnnte sie tot schlagen, aber weiter geht die Eselin keinen Millimeter. Wer weiß, was damals passiert wäre, wenn nicht ein Märchen wahr geworden wäre: Die Eselin macht ihr Maul auf und spricht. Oder öffnet Bileam sein Herz wieder einen Spalt breit für sie und kann plötzlich hören, was ihre Augen die ganze Zeit sagen? Wer weiß. Die Eselin spricht jedenfalls. Bileam, du konntest dich IMMER auf mich verlassen. Jede Last habe ich für dich getragen und manchen Weg gefunden. Und jetzt lässt du mich im Stich. Nur weil DU nicht siehst, was ICH sehen kann... In diesem Moment ist es für Bileam, als ob ein Schleier von seinen Augen gezogen würde. Plötzlich SIEHT er auf dem Wegstück, das bis gerade unberührt vor ihnen lag, den Engel. Kein sanftmütigen, pausbäckigen wie an der Krippe ist das. Eher ein Rache-Engel: Wütend, wild entschlossen – und mit erhobenem Schwert: Noch einen Schritt weiter, und du bist tot. Ein klarer Hinweis von Gott: Geh nicht weiter, Bileam. Der Weg, den du eingeschlagen hast, ist kein guter Weg für dich – kehr um! Als Bileam Engel und Schwert sieht, bricht er förmlich zusammen. Er fasst es nicht: Er, der immer dachte, mit Gott best friends zu sein... Er hatte seinen Weg verloren – und es nötig, dass eine Eselin Gott für ihn sichtbar macht. Dass ein Esel Gott für ihn übersetzt – und ihn damit rettet. Das erste Mal in seinem Leben weiß Bileam nicht recht, was sagen. Wenn man sich schämt, fallen Worte schwer. Mit flatternden Fingern streicht Bileam seiner Eselin über den Hals. Und die Eselin? Naja, Tiere sind halt manchmal feinfühliger als wir Menschen. Die Eseldame verkneift sich ein Siehste, ICH hatte recht! Sanft pustet sie mit ihren Nüstern in Bileams Gesicht – wie Esel das tun, um zu sagen: Alles gut mit uns, ich mag dich. Und dann biegt die Eselin schweigend ab, um eine neue, wohltuendere Richtung einzuschlagen. Mit Bileam im Schlepptau… Die Bibel spielt an dieser Stelle mit menschlichen Vorurteilen bis heute: Esel seien stur und störrisch. Und sie stellt sie den dahinter liegenden Eigenschaften gegenüber: Esel machen sich klug ein eigenes Bild und entscheiden selbst, ob etwas gefährlich ist oder nicht. Und hier wird einer Eselin eine größere Gottesnähe, eine bessere Wahrnehmung für Gottes Willen zugesprochen als einem Menschen. Das Tier hat ein wunderbares Wissen von Gott und seinem Willen, das über das des Menschen hinausgeht. Insofern wird hier ein Tier als Träger göttlicher Willensäußerung betrachtet! Für den Menschen ist es wertvoll und sogar lebensrettend, ihm nicht nur zu- , sondern auch auf das Tier zu hören. Als Bileam sich auf sein Tier einlässt, lässt er gleichzeitig zu, dass die Eselin sein Leben heilsam in eine neue Richtung und auf Gott zu führt – die Parallele zu tiergestützter Intervention ist unübersehbar. In der Geschichte werden Esel und Mensch als langjährige Lebens- und Weggefährten dargestellt, die aufeinander angewiesen sind und in einer engen persönlichen Beziehung stehen. Dementsprechend werden die Schläge, die der Mensch seinem Tier verabreicht, verurteilt: Ein erster Anklang an Tierschutzgedanken, der leider über die Jahrhunderte immer weiter vernachlässigt wurde. An anderen Stellen der Bibel können Tiere im Auftrag Gottes lebensförderlich handeln, um Unheil zu lindern. So versorgen Raben Eila in der Wüste mit Brot, um sein Leben zu bewahren und ihm Kraft zu spenden (1.Kön. 17,4ff.). Immer wieder wird im Alten Testament Gott mit Tieren verglichen: Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein (Ps. 91,4, Übersetzung Neue Hoffnung). Auch die übrige Natur wird als Analogie herangezogen: HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. HERR, du hilfst Menschen und Tieren (Ps. 36, 6+7b). 2.2 Schöpfung, Tier und Mensch – Rezeption in der Theologiegeschichte An dieser Stelle sollen lediglich einzelne Strömungen und Persönlichkeiten heraus gegriffen werden, die eine tiefgehende Verbindung von Theologie, Schöpfung und Tierwelt geprägt haben, wie Martin Luther eine herausragende Rolle in Kirchen- und Theologiegeschichte innehatten oder als Beispiel für einzelne Denkrichtungen herangezogen werden wie der Text von Kurt Marti.

Über den Autor

Yara Hornfeck, Pfarrerin der Evangelischen Kirche im Rheinland (kreiskirchlichen Pfarrstelle für Schöpfungsspiritualität), Systemische Beraterin (DGSF), Fachkraft tiergestützte Intervention (ESAAT), Team-Ausbildung als Seelsorge- und Pädagogikbegleithundeteam mit Hund Albus (ISAAT), Naturpädagogin, Hundeerzieherin und -verhaltensberaterin IHK / BHV

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